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Linke fordert mehr Geld für Reinigungskräfte

Unterste Stufe der Gehaltsskala Linke fordert mehr Geld für Reinigungskräfte

Die Linke fordert eine generelle Eingruppierung der Reinigungskräfte des Landkreises in die Entgeltgruppe (EG) 2.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Für Neueinstellungen sei seit einigen Jahren die EG 1 statt der zuvor gewährten EG 2 vorgesehen, die mit einem Stundenlohn von unter zehn Euro die unterste Stufe der Gehaltsskala im öffentlichen Dienst darstelle, beklagt der Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Eckhard Fascher.

„Wir fordern für diese hart arbeitenden Frauen einen angemessenen Lohn, von dem sie auch leben können.“ Gerade in diesem Bereich würden immer wieder Einsparungen angestrebt, während bei Beförderungen und Höhergruppierungen an der Spitze der Verwaltung deutlich großzügiger verfahren werde.

Die gut verdienenden Hauptverwaltungsbeamten würden per Gesetz 400 bis 500 Euro pro Monat nach oben gestuft werden.  Für die Linke sei das zu einem nicht mehr vertretbaren Zustand geworden, so Fascher. Am 17. Dezember soll im Kreistag der Haushalt mit Stellenplan für 2015 beschlossen werden.

Nicht nur auf Kreisebene wird das Thema der Entgeltgruppe diskutiert. Auch der Rat der Stadt Duderstadt hat sich damit bereits beschäftigt und in seiner jüngsten Sitzung der Bildung einer Einigungsstelle mehrheitlich zugestimmt. Dieser sollen die Ratsmitglieder Dieter Thriene, Bernward Vollmer (beide CDU) und Lothar Dinges (WDB) sowie Stellvertreter aus dem Rat angehören.

Außerdem soll es einen unparteiischen Vorsitzenden in Person von Gerhard von Hugo, Direktor des Amtsgerichtes Duderstadt, geben. Dessen Vertreter soll Richter Michael Pietzek sein.

Von Gerald Kräft und Nadine Eckermann

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