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Lokales Unicef-Team will Geld für Nothilfe sammeln

Im Einsatz für Kinderrechte Lokales Unicef-Team will Geld für Nothilfe sammeln

In 160 Ländern ist Unicef mit Länderbüros vertreten. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen ist weltweit nicht nur in Notlagen aktiv und wird auch von vielen Ehrenamtlichen unterstützt. In Duderstadt gibt es seit 2013 ein sogenanntes lokales Team mit fünf Mitstreitern.

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Unicef-Team: Merrem (v.l.), Glahn, Neitzel und Werner.

Quelle: Richter

Duderstadt. Die Gruppe versucht nicht nur, Geld zu sammeln, etwa durch die Unicef-Grußkarten, sondern ist auch auf Veranstaltungen präsent wie demnächst auf dem Gartenmarkt in Duderstadt und bei Vereinen und Organisationen.

„Unsere Aufgabe ist primär, Lobbyarbeit zu betreiben“, sagt Hans-Joachim Merrem, Leiter der Unicef-Arbeitsgruppe Göttingen, zu der das Duderstädter Team gehört. In Göttingen versucht die Gruppe mit Blick auf die UN-Kinderrechtskonvention, die Stadt dazu zu bewegen, sich als kinderfreundliche Kommune zertifizieren zu lassen. Auch das Duderstädter Team hat dieses Ziel im Auge.

„Es wäre gut für Duderstadt, so etwas zu machen“, sagt Glahn. Aber sie ahnt, dass es ein „dickes Brett“ zu bohren gilt. Duderstadt könnte von den Göttinger Erfahrungen profitieren, hofft die SPD-Ratsfrau.

Jedes Kind auf der Welt hat ein Recht auf Kindheit ist eine Losung des Hilfswerkes. Die Ehrenamtlichen wollen daran mitwirken, dass aus diesem Recht Wirklichkeit wird. In Deutschland engagieren sich rund 100 Hauptamtliche und 8000 Ehrenamtliche für Unicef. 2013 warb die Organisation für die  Bildung lokaler Teams und um Helfer.

„Das war der Anstoß, so haben wir zusammengefunden“, erzählt Glahn. Jedes Mitglied entscheide selbst, wie viel Zeit es einbringe. Neben der Gieboldehäuserin Sonja Neitzel entschloss sich auch Mechthild Werner, aktiv zu werden. „Wir sind schon länger zahlende Mitglieder gewesen“, sagt die Duderstädterin. Turnusmäßig trifft sich die Gruppe einmal im Monat, um Aktionen zu besprechen und um sich über Neuigkeiten zur Arbeit von Unicef zu informieren.

Das Team plant einen Foto-Wettbewerb. Kinder und Jugendliche sollen aufgefordert  werden, Bilder zum Thema Kinderrechte einzusenden. „Wir wollen auch in Schulen gehen mit Unicef-Ausstellungen“, sagt Glahn. Spenden aufzutreiben für Nothilfe etwa in Flüchtlingslagern, bleibe weiterhin wichtig. 45 000 Euro kamen 2014 in der Unicef-Gruppe Südniedersachsen zusammen. „Das wird auch dringend gebraucht“, sagt Merrem.

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