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Lothar Koch feiert 75. Geburtstag

Ein Denkmal für ein Urgestein Lothar Koch feiert 75. Geburtstag

Ehrenbürgermeister, Landtagsabgeordneter, Ortsbürgermeister, ... Die Liste der Funktionen, die Lothar Koch ausübt, ist lang. Dass er auch Mitglied der Mettwurstjury ist, Womanizer und Wonneproppen, Familienmensch und Fußballfan, das plauderten Weggefährten des nun 75-jährigen Eichsfelder Urgesteins bei einem Empfang zu dessen Geburtstag im Duderstädter Rathaus aus.

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Ehrenbürgermeister und Ehrenbürgermeister-Denkmal: Lothar Koch während seiner Dankesrede im Rathaus.

Quelle: Eckermann

Duderstadt. Bürgermeister Wolfgang Nolte und Landtagspräsident Bernd Busemann (beide CDU) sowie Landrat Bernhard Reuter (SPD) und Ehrenbürger und Ottobock-Chef Hans Georg Näder erzählten Anekdoten auf dem Leben des Jubilars und schilderten Stationen aus dessen Karriere.

Lautes Lachen erntete beispielsweise die Geschichte über den Werderfan Lothar Koch, der während eines Spiels – in der Hannover-96-Kurve sitzend – bei einem Tor der Bremer lautstark jubelte. Schmunzelnd lauschten die rund 250 Gästen den Schilderungen über die E-Mail-freie Kommunikation mit dem Jubilar und dessen Hang zu unterhaltsamen, aber ausschweifenden Grußworten, die ihm den Beinamen „Cicero des Eichsfeldes“ eingebracht haben.

Als besondere Leistungen in der politischen Karriere Kochs wurden seine Verdienste um die Wiedervereinigung im Eichsfeld, sein Einsatz für den Wendebachstausee und sein Zutun zum Zukunftsvertrag genannt. In ihren Beiträgen zeichneten die Festredner ein Bild von Koch als Politiker mit Weitblick, Bodenhaftung und einem offenen Ohr für Meinungen aus allen politischen Lagern. Zum Abschluss des Festaktes, der musikalisch von Kindern der Grundschule Langenhagen und dem Gitarren-ensemble der Musikschule für den Landkreis Göttingen begleitet wurde, sprach Koch selbst.

„Fußballfan und Sportvereinverrückter“

Er dankte den Gästen für ihre Glückwünsche – und für ein Geschenk, das sie ihm machten: einen Sockel. Die Optik: angelehnt an das Ernst-August-Denkmal vor dem Landtag in Hannover. Und angelehnt an das für reichlich politischen Zündstoff sorgende geplante Pendant am Göttinger Bahnhof zu Ehren der Göttinger Sieben. Das Kochsche Denkmal trägt dabei den Schriftzug: „Dem Ehrenbürgermeister Lothar Koch“ – und ist nicht etwa aus Granit, sondern auf Leinwand aufgedruckt.

Am Abend wurden die Feierlichkeiten im Brochthäuser Hotel Zur Endstation fortgesetzt. Politische Weggefährten, Kollegen, Freunde und Familie verfolgten ein Programm, das unter anderem die Männergesangvereine aus Langenhagen  und Brochthausen und Liedermacher Jörg Dreykluft gestalteten. Während der Feier gab Koch preis, welchen Zwecken er die Geldgeschenke zukommen lassen wird, um die er – statt Geschenken – gebeten hatte: Er werde zum einen als „Fußballfan und Sportvereinverrückter“ aktiv und mit dem Geld einem lokalen Sportverein finanziell unter die Arme greifen.

Zum anderen werde er sich darum bemühen, einen „Schandfleck“ in Brochthausen zu beseitigen: die Brandruine in der Ortsdurchfahrt. Sie abzureißen bedeute, den Blick auf die Kirche freizugeben. „So einfach ist das aber nicht“, erkläre er. Es sei nötig gewesen, spontan einen Verein zu gründen.

Lothar Koch wird 75. Fotos vom Festakt. © Eckermann

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