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Lücke schließt sich im Eichsfeld

Autobahn 38 Lücke schließt sich im Eichsfeld

Zwischen den Anschlussstellen Breitenworbis und Bleicherode sind die Bauarbeiten in der Endphase. Der 881 Meter lange Höllbergtunnel bei  Bernterode ist im Rohbau fertiggestellt. Zurzeit laufen die Arbeiten zur technischen Ausstattung des Tunnels, beispielsweise geht es um die Energieversorgung, Licht, Steuerungstechnik und Belüftung. Im Jahr 2005 sollte sie ursprünglich fertiggestellt sein. Erst jetzt zeichnet sich die Freigabe ab: Im Dezember dieses Jahres soll die Autobahn 38 zwischen Göttingen und Halle durchgängig befahrbar sein.

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Im Rohbau fertig: Noch versperren Tore die Ein- und Ausfahrt des Höllbergtunnels.

Quelle: Blank

Auf einen Streckenabschnitt im Eichsfeld und den angrenzenden Landkreis Nordhausen konzentrieren sich die letzten Bauarbeiten. Ist diese Lücke geschlossen, kann die gesamte Strecke der Bundesautobahn (BAB) 38 von der Landesgrenze Thüringen/Niedersachsen bis zum Autobahnkreuz Rippachtal südlich von Halle befahren werden – 186,6 Kilometer neue Autobahnstrecke.

Die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (Deges) mit Sitz in Berlin zeichnet für den Bau der A 38 verantwortlich. Baubeginn im ersten von insgesamt 14 Abschnitten war im März 1996. Josef Einhaus und Peter Siemund, Bereichsleiter bei der Deges, erläutern den Sachstand der Arbeiten.

Die 310 Meter lange Rhintalbrücke ist zu großen Teilen fertiggestellt. Bei der Friedetalbrücke (485 Meter) ist die Fahrbahn in Richtung Leipzig fertiggestellt. Die Fahrbahn in Richtung Göttingen wird bis August dieses Jahres hergestellt. Danach sollen bis Ende September 2009 die Komplettierungsarbeiten erfolgen. Dazu gehören der Asphaltbelag, Schutzplanken und Geländer.

Ab September Restarbeiten

Im weiteren Streckenverlauf  ist der Erdbau bis auf wenige Bereiche fertiggestellt. Bis September werden die Oberbauarbeiten ausgeführt (Frostschutzschicht und Asphaltschichten) sowie Sichtschutz-, Lärmschutz-, Stützwände und die Fledermausüberflughilfen hergestellt. Ab September erfolgen dann die restlichen Arbeiten für die Strecke. Das sind Schutzplanken, Schutzwände, Markierung und Beschilderung, so dass im Dezember dieses Jahres der Abschnitt der Bundesautobahn A 38 zwischen den Anschlussstellen  Breitenworbis und Bleicherode auf einer Länge von 11,9 Kilometer für den Verkehr freigegeben werden kann. 

Heinz Hobrecht

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