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MGV Fuhrbach blickt auf 130-jähriges Bestehen zurück

Bergdörfersingen MGV Fuhrbach blickt auf 130-jähriges Bestehen zurück

Beim 32. Bergdörfersingen im Hotel „Zum Kronprinzen“ in Fuhrbach hat am Sonnabend der Männergesangverein Fuhrbach (MGV) auf 130 Jahre Bestehen zurückgeblickt. Zu Gast waren Männerchöre aus vier umliegenden Orten.

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Beim 32. Bergdörfersingen im Hotel „Zum Kronprinzen“ in Fuhrbach hat am Sonnabend der Männergesangverein Fuhrbach (MGV) auf 130 Jahre Bestehen zurückgeblickt.

Quelle: Müller

Fuhrbach. „Ihr habt heute bei eurem Jubiläum dreifach Glück“, beschrieb Fuhrbachs Bürgermeisterin Beate Sommerfeld (Fuhrbacher Wählergemeinschaft) die Anwesenheit dreier Pfarrer zum Jubiläum und würdigte den Verein als „Träger des kulturellen Lebens“.

„Bleibt bei Stimme“, schien dabei viel mehr Wunsch und Hoffnung. Denn auch Vereinsvorsitzender Jochen Schäfer weiß um die abnehmende Tendenz. 23 aktive Sänger zähle der MGV, noch einmal so viele passive Mitglieder. „Wir singen querbeet“, sagte der 57-Jährige. Von kirchlicher Choralmusik über traditionelle Volkslieder bis zu modernen Schlagern sei alles vertreten.

Jeden Freitag üben die Männer im „Kronprinzen“ für ihre Auftritte – Ständchen, aber auch in der Christmette oder zu Pfingsten. Höhepunkte waren Auftritte mit den Richter-Chören.

Das jährliche  Bergdörfersingen sieht Schäfer eher als Austausch und gemütliches Zusammentreffen: „Einen Sängerwettstreit, wie es ihn früher gab, machen wir nicht.“

Seit 1983 treffen sich die Männerchöre der Bergdörfer. Kamen zunächst nur die Fuhrbacher sowie die Sänger aus Brochthausen und Langenhagen, stimmten ab Ende der 80er-Jahre auch Sänger aus Hilkerode, Rhumspringe, Breitenberg und Rüdershausen mit ein. Es gehe, so Schäfer, nur um den Spaß, um die Freude am Singen.

Doch während sich die Jugend durch Castings quält, ist die Altersstruktur des MGV eindeutig: Der jüngste Sänger ist 40, der älteste 90 Jahre alt. „Bei uns kann wirklich jeder singen, der Spaß daran hat“, wirbt Schäfer.

Von Gunnar Müller

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