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„Märchen der Völker“ dieses Mal im Duderstädter LNS-Stadtpark

Ritter, Burgen und Gespenster „Märchen der Völker“ dieses Mal im Duderstädter LNS-Stadtpark

Dieses Mal hat es Regina Steffens-Grosche und ihr „Märchen der Völker“-Team in den LNS-Stadtpark gezogen, um die mittelalterliche Welt der Ritter und Burgen zum Leben zu erwecken.

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Königin mit Gefolge: Anja und Renate Schopferer, Regina Steffens-Grosche, Ursula Benseler, Petra Bartosch und Stadtwache Simon (v. links).

Quelle: Schauenberg

Duderstadt. Die Integrationsbeauftragte der Stadt Duderstadt begrüßte bei drückender Hitze mehr als 20 Zuschauer und eröffnete einen Reigen an Geschichten und Tanz-Darbietungen.

Das liebevoll gestaltete Setting passte perfekt zum Thema: Eine hölzerne Tafel, gedeckt mit tönernen Gläsern, Obstschalen und einem Messing-Kandelaber, stand im Zentrum der Szenerie. An ihr saßen die Königin, Mägde, eine exotische Tänzerin und eine Stadtwache – zeitgemäß gewandet, gestaltete das Team die „Märchenstunde“.

Mit kleinen Späßen und forschem Auftreten trat die Tänzerin Nabila, verkörpert von Petra Bartosch, auf den Plan. Noch bevor die erste Geschichte erzählt wurde, bot sie den Zuschauern eine kleine Erfrischung aus ihrem Tonkrug an: „Edele Damen, einen Schluck Brehme-Wasser?“, fragte sie schmunzelnd. Vor etwa 700 Jahren wäre diese Frage sicherlich mit mehr Begeisterung aufgenommen worden. Dennoch, das Publikum schmunzelte mit.

Anja Schopferer begann mit einer Geschichte, die auf der Burg Hanstein nahe Rimbach spielte. Dort sei nämlich ein riesiger Schatz versteckt worden, den die räuberischen Burgherren einst erbeuteten. Nach vielen Strapazen gelang es einem Jungen, Teile des Schatzes zu bergen und sich eine goldene Zukunft zu sichern. „Jetzt wird es ein bisschen lustig“, sagte Bartosch. Sie hatte nämlich die Geschichte über den kleinen Ritter Kuno und sein Problem mit dem hauseigenen Gespenst mitgebracht. Viele Geschichten, von gruselig bis lustig, folgten. Eine Reise ins Mittelalter und zurück.

Von Kay Weseloh

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