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Malerinnen stellen in Kunst-Scheune aus

Emotionen wecken Malerinnen stellen in Kunst-Scheune aus

„Der Mensch an sich ist einsam und bleibt verlassen zurück.“ Für die beiden Künstlerinnen, deren Vernissage die Sängerin Ursel Schwill mit Songs von Hildegard Knef untermalte, galt das - zumindest nach der Ausstelllungseröffnung - nicht.

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Schmidt (l.) und Sablotzki-Weise vor einem Bild von Schmidt.

Quelle: Mahnkopf

Obernfeld. Auch am Wochenende hofft Käthe Charlotte Sablotzki-Weise auf viele Besucher in ihrer Kunst-Scheune in Obernfeld, Wiesenstraße 5. Die Ausstellung mit eigenen Werken und Bildern von Cornelia Schmidt aus Leinefelde kann am Sonnabend und am Sonntag, 28. und 29. Mai, jeweils von 14 bis 18 Uhr in Augenschein genommen werden.

Emotionen wecken

Sein Bekenntnis, dass er nicht viel von Kunst verstehe, konterkarierte Obernfelds Bürgermeister Karl-Bernd Wüstefeld (CDU) bei der Ausstellungseröffnung durch profunde Kenntnisse über die beiden Künstlerinnen. Mit unterschiedlichen Maltechniken und Materialien arbeitet Schmidt, die hauptberuflich in einem Sportgeschäft tätig ist. „Was mich gerade beschäfigt, male ich“, sagt Schmidt, die mit ihren Motiven - ob gegenständlich oder abstrakt - Emotionen wecken will.

„Damit sich jeder selbst Gedanken macht“, gibt sie ihren Bildern keinen Namen. Ausnahmen bilden die plakativen Werke „Der Weg“ und „Chaos“, in denen es unter anderem um den Zusammenhang von Geld und Krieg geht.

100 Austellungen in der Welt

Hausherrin Sablotzki-Weise, in deren Kunst-Scheune auch die Mineraliensammlung ihres Mannes einen Platz gefunden hat, setzt ebenfalls unterschiedliche Stilrichtungen und Techniken ein, hat sich vom Figürlichen immer mehr in Richtung Abstraktion bewegt. Die Wahl-Obernfelderin ist Mitglied in mehreren Kunstvereinigungen und kann auf mehr als 100 Ausstellungen im In- und Ausland zurückblicken. „Es geht ihr nicht um homogene Stiltreue, die auf einen raschen Wiedererkennungseffekt abzielt“, sagte Wüstefeld: „Was vor allen Dingen vermieden werden soll, ist Spannungslosigkeit und Einförmigkeit in der Abfolge der Bilder.“

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