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Markthalle Wüstefeld in Duderstadt feiert ihr fünfjähriges Bestehen

Seltenes Einkaufsglück Markthalle Wüstefeld in Duderstadt feiert ihr fünfjähriges Bestehen

„Bei uns ist Tante Emma eigentlich tot“, sagt Hans-Richard Schneeweiß, Geschäftsführer der Edeka-Handelsgesellschaft Melsungen. Die kleinen Läden seien heute nicht mehr tragbar, weshalb es umso erfreulicher sei, dass die Markthalle Wüstefeld die Duderstädter Innenstadt seit nunmehr fünf Jahren erfolgreich belebe.

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Freuen sich über den Erfolg des Marktes: Sarina Mischke, Mechthild Nolte und Jenny Zosel vom Backshop-Team, Kaufmann und Bäcker Alfred Wüstefeld, Edeka-Geschäftsführer Melsungen Hans-Richard Schneeweiß und Bürgermeister Wolfgang Nolte.

Quelle: NR

Duderstadt. Größer als die berühmten Tante-Emma-Läden ist sie zwar, jedoch bedeutend kleiner als die Konkurrenz der Großmärkte. Das Konzept von Markthallen- Geschäftsführer Alfred Wüstefeld, die Kombination vor Einkaufsladen und eigener Bäckerei, sei wesentlicher Bestandteil des Erfolges, so Schneeweiß. Auf gerade einmal 650 Quadratmetern bringt die Markthalle es auf etwa 3000 Besucher in der Woche. „Ein Glücksfall in Südniedersachsen“, sagt Schneeweiß.

Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) hat laut Wüstefeld ebenfalls einen großen Anteil am Erfolg seines Geschäftes. „Der Bürgermeister hat sich richtig reingeklemmt“, erinnert er sich an die Eröffnung der Markthalle. Warum er sich für das Unternehmen anfänglich und aktuell einsetze, liege auf der Hand: „Ein Geschäft wie die Markthalle Wüstefeld ist für die Innenstadt herausragend wichtig“, sagt Nolte. Als starker „Frequenzbringer“ sorge Wüstefeld anteilig für die Belebung der Innenstadt. In vielen anderen Städten suche man vergeblich nach einer Einkaufsmöglichkeit dieser Qualität in zentraler Lage.

Deshalb sei er sehr dankbar, dass die Duderstädter Bürger das Angebot so gut annähmen. Auch Familie Stock, Vermieter der Immobilie, spiele eine gute Rolle. Die gemeinsamen Anstrengungen, die alle Beteiligten auf sich genommen hätten, hätten schlussendlich dafür gesorgt, dass der Markt so gut angenommen werde.

Schneeweiß, der als Geschäftsführer von Edeka Melsungen eine Vielzahl von Märkten kennt, weiß um die Besonderheit des Duderstädter Exemplares. „Wir haben Herrn Wüstefeld viel Gestaltungsspielraum für sein Geschäft gegeben“, sagt er, „und den hat er gut genutzt.“ Lediglich im technischen Bereich hätte es von Edeka gewisse Vorgaben gegeben, der Markt an sich und die angebotene Produktpalette trage jedoch die deutliche Handschrift von Wüstefeld.

Der Duderstädter Geschäftsmann, der vor kurzem auch den Edeka-Markt in Rittmarshausen übernommen hat, freut sich über das Gelingen seines Konzeptes. Deshalb wendet er sich an die für ihn wichtigsten Unterstützer: „Ein herzliches Danke an die Bürger Duderstadts.“

Von Kay Weseloh

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