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Tornado löst Nachdenken aus

Marktumfrage in Duderstadt Tornado löst Nachdenken aus

Ein Tornado hat vor wenigen Tagen für erhebliche Schäden in Dramfeld gesorgt. Während einige Eichsfelder besorgt auf die Zunahme extremer Wetterereignisse reagieren, wollen andere gelassen bleiben, so dass Ergebnis der Marktumfrage.

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Manfred Kristen

Quelle: aib

Duderstadt. „Das macht einem schon Angst, das kann einen auch mal selber treffen“, meint Manfred Kristen. Um nicht überrascht zu werden, blicke der 67-Jährige zum Himmel, höre Wetterberichte und schaue sich im Internet auch Radarbilder an. Der Duderstädter weist darauf hin, dass mehr über Unwetter berichtet wird. „Wenn es früher eins gab, hat es manchmal Wochen gedauert, bis man davon erfahren hat“. Der Klimawandel sei aus seiner Sicht ein politisches Thema, „was jetzt stark ausgeschlachtet und leider auch missbraucht wird.“

Dennis Gries, Melanie Wendland

Dennis Gries, Melanie Wendland

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„Ein bisschen besorgt macht das schon“, betont Dennis Gries. „Wir haben schon länger eine Versicherung gegen Unwetterschäden, haben sie aber gottseidank noch nicht in Anspruch genommen“, ergänzt die 24-jährige Melanie Wendland, nach deren Eindruck das Klima „ganz schön rumspinnt“.

Herbert Engelke

Herbert Engelke

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„Mir macht das keine Sorgen“, sagt Herbert Engelke und fügt in Bezug auf den Tornado hinzu: „Wo die hinkommen, kommen sie sowieso hin.“ Die Erderwärmung empfindet der 79-Jährige nicht als dramatisch, sie habe auch etwas Positives, meint der Duderstädter mit Blick auf das derzeitige Wetter.

Uta Apel

Uta Apel

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„Man muss schon was gegen die Erderwärmung machen, aber es wird nur geredet von Politikern“, meint Uta Apel, nach deren Eindruck die großen internationalen Treffen kaum zu konkreten Ergebnissen führen. Jeder sollte bewusster darüber nachdenken, ob Autofahrten nötig seien, so die 60-Jährige. Dass die Kanalisation in ihrem häuslichen Umfeld erneuert wurde, habe aber nichts mit den Klimawandel und seinen Folgen zu tun.

„Mein Vater hat früher immer gesagt, es hat sich alles immer wieder ausgeglichen“, sagt Johanna von Elsner. Aus einzelnen Wetterphänomenen lasse sich nicht unbedingt ein Rückschluss auf einen generellen Trend ziehen. Als Betreiberin eines Golfplatzes verweist die 36-Jährige darauf, dass die über den Platz verteilt stehenden Hütten mit Blitzableitern ausgestattet sind.

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©Richter