Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Substanz statt Schrecken

Marktumfrage Substanz statt Schrecken

Der 31. Oktober bietet zwei Anlässe zum Feiern – den Reformationstag auf der einen Seite, Halloween auf der anderen. Die befragten Marktbesucher in Duderstadt waren sich einig, dass Halloween mit seinen gruseligen Verkleidungen für sie keine Bedeutung hat.

Voriger Artikel
Duderstädter Rotkreuzler bereisen den Chiemgau
Nächster Artikel
Weihnachtstreff in unterer Marktstraße
Quelle: dpa

Duderstadt. „Mit Halloween habe ich nichts zu tun, dann eher der Reformationstag“, sagt beispielweise Hubert Rhode aus Fuhrbach. Als Katholik habe aber Allerheiligen am 1. November eine viel größere Bedeutung.
Allerheiligen und Allerseelen, das am 2. November gefeiert wird, hat auch für Barbara Merten aus Duderstadt die größere Bedeutung als die Anlässe am 31. Oktober. „Auch wenn ich mich mit den evangelischen Christen sehr verbunden fühle“, sagt sie mit Blick auf den christlichen Anlass.

Hubert Rhode

Quelle: Franke

  

Erwin Sommerfeld

Quelle: Franke

Den Reformationstag zieht auch Erwin Sommerfeld vor. „Ich bin zwar katholisch, aber ich liebe auch die Evangelen“, sagt der Duderstädter. Halloween sei nichts für ihn. „Hoffentlich spielen die hier nicht so verrückt wie in Amerika.“ Allerdings sei Halloween für Kinder eine nette Sache.

Giselher Reichert

Quelle: Franke

Überhaupt nicht kindgerecht findet Giselher Reichert den aus den USA übernommenen Brauch. „Halloween ist ein No-Go“, sagt er Auch, weil momentan überall die „Schreckclowns“ ihr Unwesen treiben. Vor allem sei Halloween nicht kindgerecht. „Für mich ist der Reformationstag mit Luthers Thesen interessanter.“

Er finde es gut, dass dieser die Bibel übersetzte. Der Reformationstag biete von daher viel mehr Substanz. Als Zeuge Jehovas habe er aber einen anderen Blickwinkel. Feiern wird er an dem Tag aber auch. „Das ist mein Hochzeitstag“, erklärt er mit einem Lächeln.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Feuerwehrübung in Krebeck

©Richter