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Flüchtlingspolitik spaltet Meinungen

Angela Merkel kandidiert 2017 erneut als Bundeskanzlerin Flüchtlingspolitik spaltet Meinungen

Auf die Mitteilung durch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), erneut bei der Bundestagswahl 2017 kandidieren zu wollen, reagiert die Öffentlichkeit gespalten. Auch in Duderstadt vertreten die Bürger unterschiedliche Meinungen. Vor allem die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin polarisiert.

Duderstadt. So ist B. Ziesing der Meinung, dass es zurzeit keine Alternative zu Merkel gebe. „Aber sie wird es nicht leicht haben“, äußert die 75-Jährige ihre Bedenken. Merkel müsse sich Gedanken zur Flüchtlingsfrage machen, da dies ein sehr wichtiges Thema in der Bevölkerung sei. Sie hoffe, dass die Kanzlerin dafür sorgen könne, dass die AfD keine Stimmen hinzugewinne.

Als alternativlos sieht auch Karl Wolf die derzeitige Kanzlerin an und unterstützt deren erneute Kandidatur: „Sie hat ihr Amt in den letzten Jahren gut durchgeführt.“ Ihr Umgang mit dem großen Flüchtlingszustrom sei aber „voreilig“ gewesen - „da muss sie bedachter vorgehen“, so die Meinung des 74-Jährigen.

Karl Wolf.

Quelle: HSC

Von Melanie Wendland (25) erfährt Merkel keine Unterstützung: „Sie hat sowieso schon zu viel Schlechtes getan“, sagt sie. Sie investiere Geld eher in Angelegenheiten anderer Länder, als in das eigene Land. Auch die Flüchtlinge sind für Wendland ein Thema: „Ich sehe nur Männer und keine Frauen und Kinder“, sagt sie. Sie habe Angst, ihre eigenen Kinder alleine rausgehen zu lassen.

Melanie Wendland.

Quelle: HSC

Auch Klaus Stieber findet die Tatsache, dass Merkel erneut kandidiert „nicht so beruhigend“. „Es muss mal was Frisches daher“, findet er. Merkel kandidiert bereits zum vierten mal. Der 72-Jährige habe ja auf Frank-Walter Steinmeier (SPD) als Knazlerkandidaten gehofft - der nun aber als Bundespräsident nominiert wurde und somit keine Alternative mehr ist.

Klaus Stiebe.

Quelle: HSC
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Von Redakteur Hannah Scheiwe

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