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Matthias Gleitze stellt Werk über Lode van der Linden vor

Neuauflage Matthias Gleitze stellt Werk über Lode van der Linden vor

Seine erweiterte Dokumentation über Lode van der Linden hat Matthias Gleitze am Donnerstag in den Räumen der Sparkasse Duderstadt vorgestellt. Damit liegt nun eine Neuauflage des 2010 während einer Ausstellung zum 50. Todestag des Künstlers veröffentlichten Werks vor.

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Präsentiert seine Maler-Dokumentation: Matthias Gleitze.

Quelle: Thiele

Duderstadt. Sparkassendirektor Alfons Wüstefeld begrüßte aus Anlass der Buchvorstellung neben dem Autor und seiner aus Florida angereisten Schwester Gertrud de Shon auch den Initiator der Ausstellung, Hans-Peter Menge. Zudem nahmen neben Vertretern von Duderstädter Institutionen auch Gäste aus Polen daran Teil. So war die Familie des Rektors der Staatlichen Rittmeister-Witold-Pilecki-Hochschule in Oświęcim, Witold Stankowski, auf Einladung Gleitzes zu Gast. Sie wurden am Abend feierlich von Bürgermeister Wolfgang Nolte im Rathaus empfangen.

Gleitze stellte während der Präsentation der Dokumentation insbesondere seine Verbindung zur Familie des Malers van der Linden heraus. Die Eltern des Autors, Matthias und Gertrud Gleitze, seien während der Zeit des Künstlers und seiner Frau Joanna in Duderstadt nicht nur Nachbarn, sondern auch Freunde gewesen. Seine eigenen Erinnerungen, so Gleitze, seien nicht allzu ausgeprägt, schließlich sei er beim Weggang der Familie nach Antwerpen gerade vier Jahre alt gewesen. „Umso mehr prägten die Erzählungen meiner Eltern mein Bild von Lode und Joanna van der Linden“, sagte er.

Noch heute schätze er den Maler als „herausragenden Künstler“, dessen Werk es verdiene, weiter bekanntgemacht zu werden. Zum Gelingen seiner Arbeit, der Dokumentation über den Künstler habe besonders die Kunsthistorikerin Erika Schmelter beigetragen, berichtete Gleitze. Sie sei eine Freundin der Künstlerfamilie gewesen und habe den überwiegenden Teil der in der Dokumentation veröffentlichten Fotografien aus privaten Alben beigetragen.

Das Buch enthält neben Abbildungen der Werke van der Lindens auch biografische Daten, Presseveröffentlichungen und Nachrufe. Zu der Zusammenstellung hätten Sammler wie Menge oder Hans-Waldemar und Giesela Artmann beigetragen, aber auch die Sparkasse, die Schützengesellschaft und die Stadt Duderstadt, erklärte Gleitze.

So werde das Bild des Malers ergänzt durch historische Aufnahmen der Stadt. Beispielhaft nannte er die Kandelaber in der Oberkirche mit ihrem alten Standort an den Säulen oder ein Bild der Steintorstraße mit der Tankstelle Bernhard.

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