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Medienraum bietet neue Möglichkeiten

Jugendgästehaus Medienraum bietet neue Möglichkeiten

Die Zeiten, in denen im Jugendgästehaus Medienprojekte mit Rolltischen und Laptops improvisiert werden mussten, sind vorbei. Ein Kellerraum mit Korkboden, der zuvor als Begegnungsraum multifunktional genutzt wurde, ist zu einem modernen Medienraum umgebaut worden.

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Eröffnung des neuen Medienraumes im Jugendgästehaus: Vorführung mit Ehrengästen.

Quelle: Franke

Duderstadt. Großflächige Arbeitsplätze, 21 Computer, eine Lautsprecheranlage, ein Beamer und das auch in Schulen verbreitete pädagogische Netzwerk IServ: Das sind die Bausteine des neuen Medienraumes, für den mit Hilfe der Sparkassenstiftung inklusive Eigenleistungen des Hausmeisterteams rund 45 000 Euro investiert wurden. Die Decke wurde abgehängt, viele Kabel verlegt, Kanten und Ecken verkleidet, der Flur ebenfalls renoviert.

„Seit 2013 gibt es einen festen Stamm von Jugendlichen, die hier Musik-, Foto-, Radio- und Filmprojekte umsetzen“, sagt Bernhard Korte, Geschäftsführer des DJO-Landesverbandes Niedersachsen. Die neuen Möglichkeiten würden ihnen ebenso zugute kommen wie anderen Nutzern. Angedacht sind medienpädagogische Angebote für Lehrer, Eltern, Erzieher und Schulklassen. Die DJO (Deutsche Jugend in Europa) habe auf Bundesebene nichts Vergleichbares wie das Jugendgästehaus, sagt Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU). Das Haus mit 226 Betten und jährlich rund 20 000 Übernachtungen sei auch ein Baustein für die barrierefreie Stadt. Die Arbeitsplätze in dem über einen Fahrstuhl erreichbaren Medienraum bieten auch Rollstuhlfahrern ausreichend Platz.

In das Jugendgästehaus, das im vergangenen Jahr 25-jähriges Bestehen feierte und von Behindertenverbänden bis zur Bundeswehr, von Jugendgruppen bis zu Orthopädietechnikern als Freizeit-, Begegnungs- und Tagungsstätte genutzt wird, sind im Lauf der Jahre mehrere Millionen Euro investiert worden - vom Europadorf über das Blockheizkraftwerk bis zum Speisesaal und Außengelände. „Wir hegen schon seit Jahren Pläne, die Medienbereich in der Jugendbildungsarbeit auszubauen“, sagt Korte. Die Entscheidung, den Medienraum zu unterstützen, sei noch vor seiner Zeit gefallen, sagte Uwe Hacke, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duderstadt, bei seinem ersten Besuch im Jugendgästehaus: „Ich hätte sie aber ebenso getroffen.“ Der neue Raum sei auch für die Berufsorientierung sinnvoll, meint der stellvertretende DJO-Bundesvorsitzende Dieter Caspary. Und der pädagogische Jugendgästehaus-Leiter Michael Simmert, der seit Februar von Verwaltungsleiter Andre Kleinert entlastet wird, entwickelt zurzeit unter Einbezug minderjähriger Flüchtlinge eine App für jugendrelevante Orte im Eichsfeld.

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