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Mehr Geld für Gieboldehäuser Friedhöfe

Höhere Entschädigung Mehr Geld für Gieboldehäuser Friedhöfe

Für die Grünflächenpflege auf den kommunalen Friedhöfen der Samtgemeinde Gieboldehausen erhalten die Gemeinden eine wesentlich höhere Entschädigung als bisher. Einstimmig hat der Bauausschuss die neue Richtlinie verabschiedet, die rückwirkend ab 1. Juli gilt – analog zur neuen Bestattungssatzung.

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Quelle: Hinzmann/Archiv (Symbolbild)

Gieboldehausen. Die Samtgemeinde Gieboldehausen verfügt über keinen eigenen Bauhof und kann Grünflächen, Wege und Einfriedungen deshalb nicht selbst unterhalten. Das übernehmen die Mitgliedsgemeinden, die bereits seit Jahren auf eine Anpassung der Entschädigungsleistungen drängen. Die bisherige Regelung mit einem jährlichen Sockelbetrag von 520 Euro je Friedhof und zusätzlich 50 Cent je Einwohner stammt aus dem Jahr 1975. Im vergangenen Jahr zahlte die Samtgemeinde für ihre acht Friedhöfe eine Summe von 7073 Euro.

 
Im diesjährigen Haushalt wurden 55 700 Euro eingeplant. Die Entschädigungsleistungen erhöhen sich je nach Friedhof respektive Mitgliedsgemeinde um 600 bis 1000 Prozent. „Um ein Vielfaches mehr fließt Geld in die Gemeinden“, sagt Samtgemeinde-Bürgermeisterin Marlies Dornieden (CDU) und erwartet im Gegenzug – im Sinn der Gebührenzahler – Aufmerksamkeit, Dokumentation und punktuelle Verbesserungen. Auch die Häufigkeit der Pflegemaßnahmen wurde festgelegt, vom Rasenmähen über den Strauchschnitt bis zur Laubbeseitigung. Unterhaltungsarbeiten an Wegen und Pflasterflächen sollen bei Bedarf geleistet werden. Die Entschädigung orientiert sich an Kennzahlen der Deutschen Gartenamtsleiterkonferenz für Friedhöfe.

 
Obernfelds Bürgermeister Karl-Bernd Wüstefeld (CDU) begrüßt die Neuregelung. Bisher seien die Leistungen unter Wert honoriert worden. Wüstefeld gibt aber zu bedenken, dass es bisweilen eng werden könnte. Da es in Obernfeld nur einen Bauhofmitarbeiter gebe, müsse im Krankheitsfall für Ersatz gesorgt werden. Auch die Beseitigung von Pflaster- oder Plattenabsenkungen könne nicht gewährleistet werden. „Ob das leistbar ist, kann im Einzelfall geklärt werden“, meint Dornieden. Bauamtsleiter Klaus-Dieter Grobecker relativierte das Problem: Es gehe nur um Ausbesserungsarbeiten bei Stolperecken. Noch offen ist, wie der ebenfalls vor einer Neuordnung stehende Winterdienst zu regeln ist.

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