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Mehr Lehrer und Sozialarbeiter gefordert

Kultusministerium in der Pflicht Mehr Lehrer und Sozialarbeiter gefordert

Erheblichen Verbesserungsbedarf bei der Unterrichtsversorgung sieht der Arbeitskreis Bildung der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU Niedersachsen. Das berichtet die Bilshäuser CDU-Politikerin Sigrid Jacobi aus der Arbeitskreis-Sitzung in Hannover.

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Quelle: r

Duderstadt. In Niedersachsen fehle eine große Anzahl an Lehrkräften, das Kultusministerium sei in der Pflicht, zeitnah für Abhilfe zu sorgen, sagt Jacobi, die schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Göttinger Kreistag ist. Von der Landesregierung würden zudem bis Ende September rahmenrechtliche Kriterien erwartet, die zu einer Optimierung der Schulsozialarbeit führen.

Zugesagte Stellen müssten endlich eingerichtet, weitere Stellen geschaffen werden. Gerade in Schulen mit Sprachlernklassen für Flüchtlinge seien dringend Schulsozialarbeiter nötig. Als Beispiel nennt Jacobi die Berufsbildenden Schulen in Duderstadt mit vier Sprachförderklassen und nur einer Schulsozialarbeiterin: „Diese engagierte Dame hatte aber auch schon gut zu tun, als es noch keine Sprachlernklassen gab.“ Sozialarbeiter müssten an jeder Schulform eingesetzt werden, auch an Gymnasien, knüpft Jacobi an eine Forderung an, die die CDU schon längst auch im Göttinger Kreistag eingebracht habe.

Grundlage für eine erfolgreiche Integration sei die Sprache, sagt Jacobi. Den niedersächsischen Kommunen sei zu danken, dass sie sehr pragmatisch mit der Flüchtlingssituation umgehen und Probleme lösen würden. An der Arbeitskreissitzung der Kommunalpolitischen Vereinigung in Hannover haben auch der Landesvorsitzende der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) Eberhard Brandt und der schulpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Kai Seefried teilgenommen.

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©Richter