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Mehr als 1000 Besucher beim 7. Currywurstfestival am Hattorfer Bowling-Center

Currywurst mit kanarischer Mojo-Soße und Schafskäse Mehr als 1000 Besucher beim 7. Currywurstfestival am Hattorfer Bowling-Center

Eigentlich ist Currywurst ein einfaches Gericht: eine Fleischwurst, Currypulver und jede Menge Ketchup – mehr ist nicht notwendig, um der Deutschen Lieblingsessen zuzubereiten. Doch es geht auch anders, wie die mehr als 1000 Besucher des 7. Currywurstfestivals im „Bowlero“ am Sonntag festgestellt haben. Sie hatten die Wahl zwischen 20 verschiedenen Varianten – von der Spinat- über die Kräuter- bis hin zur griechischen Currywurst mit Schafskäse war alles dabei.

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Quelle: EF

Hattorf. „Ist mächtig scharf, schmeckt aber vorzüglich“, sagte Ingeborg Schischang, die sich für eine Asia-Currywurst entschieden hatte. Auch Detlef Stolle mundete es, trotzdem schielte der Eisdörfer mehrmals zum Teller seiner Bekannten Andrea Tilch rüber. Die hatte nämlich die ungewöhnliche Variante mit Käsesoße gewählt, während Stolle vor einer Wurst mit gewöhnlichem Ketchup saß: „im Nachhinein denke ich, dass ich wohl auch etwas mutiger hätte sein sollen.“

Seitdem Bowlero-Inhaber Rainer Starfinger 2009 zum ersten Mal ein Currywurst-Festival ausrichtete, findet es jedes Jahr wieder statt. Und zwar jedes Mal mit mehr Gästen, wie der 48-Jährige betont. Auf dem Parkplatz standen Autos mit – unter anderem – Osteroder, Göttinger, Eichsfelder, Goslarer, Northeimer sowie Einbecker Kennzeichen. Zwischen dreizehn und vierzehn Uhr war der Andrang besonders groß, standen so viele Leute in der Schlange vor den insgesamt sieben Fritteusen, dass die Wartezeit rund eine Stunde betrug. „Wäre schön, wenn´s schneller ginge“, sagte Martina Rudolph, „aber ist schon okay –mehr als sich beeilen können die Köche auch nicht.“

Die unterschiedlichen Sorten entwickeln Starfinger und sein Chefkoch Carsten Schmöger im Laufe der Zeit. Jedes Mal, wenn jemand eine Idee für eine neue Variante hat, bereitet Schmöger sie zur Probe zu, anschließend wird gekostet und entschieden, ob sie etwas taugt oder nicht. Als tauglich erwiesen hat sich auf jeden Fall der Einfall, nicht nur Pommes, sondern auch Kartoffeln mit Meersalz als Beilage zu reichen. Kerstin Klapproth hatte die Erdäpfel in Kombination mit einer Wurst mit kanarischer Mojo-Soße. Ihr Fazit: „sensationell“. 

Von Hauke Rudolph

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