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Mehr als 2000 Besucher bei Adventsausstellung der Berghof-Bäckerei Kopp

Glühwein-Stollen und Keksberge Mehr als 2000 Besucher bei Adventsausstellung der Berghof-Bäckerei Kopp

Die Bäckerei Kopp hat sich am Sonnabend in Niedersachsens größte Kinder-Backstube verwandelt. An 40 Tischen drängten sich Hunderte von Kindern, um Teig auszustechen und zu garnieren.

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„In der Weihnachtsbäckerei“: An 40 Tischen rollen Kinder in der Backstube der Bäckerei Kopp Teig aus und verzieren Plätzchen.

Quelle: Richter

Bilshausen. Die vor fünf Jahren gestartete Adventsausstellung zieht immer größere Kreise, mehr als 2000 Besucher sorgten am Sonnabend für Volksfeststimmung. Nach dem Großreinemachen am Sonntag werden in der Backstube wieder täglich 1500 Brote sowie 15 000 Brötchen und Teiglinge für die 27 Filialen des Unternehmens mit rund 200 Mitarbeitern produziert. Als der Platz in Lindau, wo Franz Kopp aus Wollbrandshausen vor 101 Jahren den Grundstein für den Betrieb legte, nicht mehr ausreichte, wurde 1983 der Hof seiner Großeltern in Bilshausen zur Berghofbäckerei ausgebaut, berichtet Produktionsleiter Michael Kopp. Heute erstreckt sich das Filialnetz von Seesen bis Dransfeld, von Göttingen bis Walkenried.

 

Foto: Richter

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Neben dem Anschnitt des schon zur Tradition gewordenen Schlossstollens, der einen Monat lang im Gieboldehäuser Fachwerkschloss reift, gab es beim Adventsbasar eine nicht minder saftige Premiere: Kirsch-Glühweinstollen mit Katlenburger Glühwein ohne Zitronat und Orangeat. Den könnten auch Kinder essen, da der Alkohol bei der Produktion verkoche, versichert Kopp, der den Stollenbäckern im Erzgebirge über die Schulter geschaut hat.

Auf Tischen türmten sich endlose Reihen von Tüten mit Keksen in allen Varianten, Kinder von Mitarbeitern halfen beim Backen und Verkaufen des Brotes, das auch ansonsten noch mit der Hand geknetet und aufgearbeitet wird. Über die Backaktionen hinaus konnten sich die jüngsten Besucher der Adventsausstellung beim Kinderschminken, in einer Indoor-Hüpfburg und einem Kinderkarussell vergnügen. Die ersten Anfragen zum Adventsbasar bekommen Kopps inzwischen schon im Sommer, die Gastaussteller aus der Region sind zumeist schon von Anfang an dabei. Zu ihnen gehört Werner Garbe mit seinen Holzarbeiten.

Als Hingucker hatte er wieder seine mehr als zwei Meter hohe Weihnachtspyramide mitgebracht, die er in 400 Arbeitsstunden selbst gefertigt hat. An weiteren Ständen auf dem Hofgelände wurden Rollläden, Loops, Adventsschmuck, Häkelkörbe, Kuschelkissen in Eulen- und Knochenform, Met, Honig und Bienenwachskerzen feilgeboten.  Auf jeden Fall soll es auch im kommenden Jahr wieder eine Adventsausstellung geben, kündigt Kopp an.

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