Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Mehr als 50 fliegende Händler beim Martinimarkt in Duderstadt

„Die Leute hier sind kauffreudig“ Mehr als 50 fliegende Händler beim Martinimarkt in Duderstadt

Die Fußgängerzone der Brehmestadt hat sich am Mittwoch in einen überdimensionalen Gemischtwarenladen verwandelt. Mehr als 50 Beschicker sind zum zweitägigen Martinimarkt gekommen. Zwischen Ober- und Unterkirche bieten sie Haushaltsartikel und Gebrauchsgegenstände, jede Menge Bekleidung und Essbares an.

Voriger Artikel
Herkunft des „blauen Männchens“ in Duderstadt weiter unklar
Nächster Artikel
Frauengruppe Gerblingerode feiert ausnahmsweise mit Männern

Ob Heizungsbürsten oder Haushaltswaren: Potenzielle Käufer mustern aufmerksam die Angebote der Händler in der Fußgängerzone.

Quelle: Richter

Duderstadt. Ob Bürsten, Taschen, Portemonnaies, Strumpfhosen, Spielzeug, Bettwäsche, Kopfbedeckungen, Schals, Jacken, Gürtel oder Süßigkeiten: Die Besucher werden von den Verkäufern mit vielen Angeboten angelockt. Dazu gehören auch dekorative Kuriositäten wie trommelnde Weihnachtsmänner im Miniaturformat.

„Ich will nur schauen und werde dann oft fündig“, sagt Anita Jung. Die Duderstädterin ist Stammbesucherin des Marktes, den sie als „tolle Sache“ bezeichnet. Ihr Interesse gilt besonders Weihnachts- und Geburtstagskarten.
Mit Bekleidung ist Kan Wahid als Beschicker auf der Marktstraße vertreten. „Es wird ganz gut gekauft“, registriert er nach den ersten Stunden. „Die Menschen hier sind alle nett, es wird weniger gehandelt als in anderen Städten“, ist seine Erfahrung. Angetan zeigt er sich von der Fachwerkkulisse, die das Geschehen umrahmt.

Eine Premiere ist der Duderstädter Martinimarkt für Eckhard Neumann. „Die Leute hier sind kauffreudig“, berichtet der Händler aus Tecklenburg. Mit teilweise lauten Rufen macht er immer wieder auf seinen Stand aufmerksam, an dem er Silikonabzieher an den Mann und die Frau bringt.

Der zweitägige Krammarkt im Wirtschaftszentrum des Untereichsfeldes hat eine lange Tradition, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht. Aufgebaut wird er stets in der Woche nach Buß- und Bettag. Das kalte und seit dem späten Vormittag sonnige Wetter sorgte am Mittwoch für einen regen Besuch.

Beim Gang durch die Fußgängerzone bekommt das Publikum bereits einen Vorgeschmack auf das weihnachtliche Innenstadt-Programm. Zwar wird das kleine Adventsdorf vor dem Duderstädter Rathaus erst am Freitag um 17 Uhr eröffnet, doch die Marktbesucher können sich an den Buden bereits seit Mittwoch mit herzhafter Bratwurst, süßen Leckereien und Glühwein stärken.

Von Axel Artmann

Der Duderstädter Martini-Markt wird am Donnerstag, 27. November, fortgesetzt. Die Verkaufsstände in der Fußgängerzone sind zwischen 9 und 18 Uhr geöffnet.
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Apfel- und Birnenmarkt in Duderstadt

©Richter