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Auf einem guten Weg

Mehrgenerationenhaus in Duderstadt eröffnet Auf einem guten Weg

Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) hat am Sonnabend das Mehrgenerationenhaus am Schützenring eingeweiht. Er sehe bereits eine positive Entwicklung des JuFi in seiner neuen Funktion, erklärte er den Gästen.

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Ansprache von Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) bei der Eröffnung.

Quelle: Richter

Duderstadt. Während eines kurzen Blicks zurück erinnerte Nolte an die Frage, die aufkam, ob sich die Stadt dem Wettbewerb um Aufnahme in das bundesweite Förderprogramm stellen solle. „Wir sind nun für vier Jahre in der Bundesförderung“, so Nolte. Vom Bund gebe es 30 000 Euro im Jahr. Voraussetzung sei, dass 40 000 Euro bewegt würden. Zum vierten Viertel würde aber das Land 5000 Euro beisteuern, so dass für die Stadt noch der Betrag von ebenfalls 5000 Euro bliebe.

„Eigentlich hätten wir den Startschuss gern noch etwas nach hinten verschoben“, sagte der Bürgermeister. „Denn wir wollten noch ein bisschen sanieren.“ Doch habe die Stadt die Aussage erhalten, dass sie entweder gleich vom 1. April dabei sei oder aus dem Programm rutschen würde. Deshalb bat Nolte für die Zukunft schon um etwas Nachsicht, wenn im laufenden Betrieb Bauarbeiten angesetzt würden.

Veränderungen habe es schon vorher gegeben, so Nolte weiter. „Das Haus ist sehr bald mehr geworden als nur das JuFi“, sagte er und verwies vor allem auf die Integrationsarbeit, die im Haus geleistet würde. Insgesamt sei Duderstadt auf einem guten Weg in Sachen Familienfreundlichkeit, als barrierefreie Stadt aber auch als generationengerechte Stadt. Trotzdem gebe es bei allen Punkten auch noch Weiterentwicklungsbedarf.

Für die Zukunft des Mehrgenerationenhauses lud Nolte die Caritas, die Malteser und die Feuerwehr zur Mitarbeit ein. Das Haus werde das Haus der Vereine und Verbände bleiben. Auch die Integrationsarbeit solle dort angesiedelt bleiben ebenso wie die Halfpipe vor dem Haus als Treffpunkt für Jugendliche.

„Wir schneiden heute hier kein Band durch“, sagte Nolte zu den geladenen Gästen, darunter der stellvertretende Ortsbürgermeister Thorsten Feike, der Behindertenbeauftragte Willi Klingebiel und die Leiterin der Fachschule Sozialpädagogik, Schwester Dorothea. Weitere Gäste zur Eröffnung waren die Nutzer des Hauses, die nach der Feierstunde gleich zum Alltag übergingen – der Begegnung, Gesprächen und auch dem Spiel an der Konsole.

Das Mehrgenerationenhaus hat seine Arbeit bereits aufgenommen. Freitag startete das erste Angebot im Seniorensport, das wöchentlich freitags um 10 Uhr angeboten wird. Neu ist auch die zusätzliche Öffnungszeit sonnabends von 11 bis 17 Uhr.

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©Richter