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Mehrheit für Aufhebung der Fußgängerzone in Duderstadt

Umfrage von Treffpunkt Stadtmarketing Mehrheit für Aufhebung der Fußgängerzone in Duderstadt

Rund 60 Prozent der Duderstädter Geschäftsleute, die sich an einer Umfrage von Treffpunkt Stadtmarketing beteiligt haben, sprechen sich für eine Aufhebung der Fußgängerzone aus. 63 von 160 versandten Fragebogen seien ausgefüllt zurückgegeben worden, bestätigte Treffpunkt-Vorsitzender und Duderstadts Ortsbürgermeister Hubertus Werner (CDU).

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Quelle: Archiv (Symbolfoto)

Duderstadt. 26 Mitglieder des Vereins, der sich für die Belange der Einzelhändler einsetzt, hätten sich beteiligt, 37 Antworten seien von Nicht-Mitgliedern gekommen. Den Rücklauf hätte er sich noch etwas stärker gewünscht, sagte Werner, der glaubt, die Vielzahl an Befragungen zum selben Thema könnten ein Problem gewesen sein. 58,7 Prozent der Teilnehmer der Umfrage sprachen sich gegen eine stärkere Überwachung der bestehenden Regeln in der Fußgängerzone aus, sofern es bei einer Beibehaltung der aktuellen Situation bleibe, geht aus den Zahlen hervor.

66,7 Prozent forderten zudem eine Einbahnstraßenregelung, wobei die Mehrzahl derer den Verkehr zwischen Ober- und Unterkirche präferierte. Die Vorlieben für die Richtung – ob von Ost nach West oder umgekehrt – hielten sich dabei nahezu die Waage. Eine Begrenzung der Zeiten, zu denen Lieferverkehr in der Marktstraße ermöglicht werden soll, halten die meisten der Befragten für schwierig. „Von sechs bis elf Uhr sollte er mindestens erlaubt sein, eher aber den ganzen Tag“, fasst Werner die Ergebnisse zusammen.

Branchenabhängig seien bestimmte Geschäfte auf mehrfache Lieferungen über den Tag verteilt angewiesen, erklärt sich Werner das Ergebnis. Für eine generelle Öffnung für den Fahrzeugverkehr nach 19 Uhr sprachen sich hingegen 63,5 Prozent aus. 49,2 Prozent würden zudem begrüßen, das Abstellen von Autos auf markierten Flächen bis zum nächsten Morgen zu erlauben. Werner sieht darin das Bedürfnis, Anwohnern und Besuchern der gastronomischen Einrichtungen die Möglichkeit zu geben, bis in die Innenstadt fahren und dort auch parken zu können. Grundsätzlich könnten sich 61,9 Prozent mit parkenden Autos in der Innenstadt anfreunden, gewünscht sind sie von 38,1 Prozent.

Den Einsatz von Pollern lehnt hingegen eine Mehrheit von 77,8 Prozent ab, auch dann wenn für die Gewerbetreibenden eine Durchfahrt ermöglicht werde.

Eine deutliche Meinung haben die Befragten zum Thema Busverkehr in der Innenstadt. 81 Prozent würden dies befürworten. 69,8 Prozent sprechen sich dafür aus, die Busse eine Haltestelle an der Unterkirche anfahren zu lassen, 55,6 Prozent würden zudem eine Haltestelle an der Oberen Marktstraße begrüßen. Zudem würden die Gewerbetreibenden den Fahrern von Touristenbussen die Möglichkeit geben wollen, in der Innenstadt zu parken, für drei Stunden an der Oberkirche. Dafür sprachen sich 58,7 Prozent aus. Zum Ein- und Aussteigen würden 33,3 Prozent der Befragten die Einfahrt in die Marktstraße erlauben.

Der überwiegende Teil der Teilnehmer füllte den Fragebogen unter Angabe des eigenen Namens aus. „Das zeigt, dass die meisten zu ihrer Meinung auch öffentlich stehen“, glaubt Werner.

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