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Messe mit polnischen Weihnachtsliedern in St. Pankratius in Fuhrbach

Fürbitte in fünf Sprachen Messe mit polnischen Weihnachtsliedern in St. Pankratius in Fuhrbach

Eine Messe mit polnischen Weihnachtsliedern hat die Gemeinde der St. Pankratius-Kirche gefeiert. Die St.-Elisabeth-Band aus Salzgitter und der St. Pankratius-Chor trugen Stücke wie „Czarna Madonna“ (schwarze Madonna) vor und erhielten donnernden Applaus.

Fuhrbach. Bis auf den letzten Platz waren die Bänke gefüllt, wobei sich unter den Besuchern auch viele derjenigen befanden, zu deren Ehren die Messe ausgerichtet wurde:

Polnische Frauen, die im Eichsfeld leben, weil sie dort deutsche Senioren pflegen. „Die Idee entstand vor vier Jahren“, erläuterte Pfarrer Markus Grabowski, „und hat sich seitdem hervorragend bewährt“. Ganz vorn, in der ersten Reihe, saßen sechs Damen aus Deutschlands östlichem Nachbarland, sangen sowohl die deutschen als auch die polnischen Lieder inbrünstig mit und waren sichtbar ergriffen und gerührt.

Gut gefallen hat ihnen sicherlich auch, dass die Sängerinnen des St. Pankratius-Chores weiße Blusen mit roten Tüchern trugen – die polnischen Nationalfarben. Den größten Teil des musikalischen Parts bestritten jedoch die jeweils vier Frauen und Männer der St.-Elisabeth-Band mit Gitarren-, Schlagzeug- und Keyboard-Spiel sowie Gesang.

Es waren aber nicht nur deutsche und polnische Worte zu hören. Die Fürbitte wurde auch auf Kroatisch, Thai und Portugiesisch vorgetragen. Und die Kollekte ging an das „Haus der Zuflucht“ in Goiânia-Goiás, Brasilien, wo Kranke während ihrer Behandlung im Krankenhaus, die keine Unterkunft beinhaltet, unterkommen können.

Von Hauke Rudolph

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