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Metalwinter im Jugendfreizeitheim

Ein rauer Ton Metalwinter im Jugendfreizeitheim

Ein rauer Ton dürfte am Sonnabend im Duderstädter Jugendfreizeitheim herrschen. Dafür wollen die vier Bands sorgen, die beim Metalwinter auftreten.

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Collapse Instinct.

Quelle: EF

Duderstadt. Bereits zum 12. Mal soll im Jugendfreizeitheim der Metalwinter über die Bühne gehen. Wie in jedem Jahr geht es um Sounds jenseits des Mainstreams, zu dem die Besucher die Haare kreisen lassen können.

In diesem Jahr machen Collapse Instinct aus Göttingen den Anfang. Die Band wurde 2012  von Harti (Gesang, Bass), Max (Gitarre) und Alex (Schlagzeug) gegründet. Seit dem vergangenen Jahr erfahren die Musiker Verstärkung in Form von  Majö, der als Rhythmusgitarrist für noch mehr Druck sorgen soll. Langsame Passagen, wie sie vom Doom Metal bekannt sind, prägen den Sound der Band, der in Teilen an Asphyx, Bolt Thrower oder Coffins erinnert. Zu hören sein sollen in Duderstadt unter anderem Stücke von „Collapsing World“, dem ersten Demo, das im vergangenen Jahr erschienen ist. teilt Mario Schaller vom Organisationsteam mit.

Divine:Zero, die als zweite spielen sollen, wollen unter anderem Songs ihres aktuellen Albums „Rhe Cold Asylum“ präsentieren, kündigt Schaller an. Mit Post Symphonic Black Metal hatte die Band 1999 begonnen, mittlerweile ist eine Entwicklung zum  Melodic Death Metal zu hören. Durch ihre häufigen Auftritte in den vergangenen zwei Jahren haben sich die Musiker live einen Namen im Metal-Underground gemacht.

Den Hauptact des Abends bilden Fragments of Unbecoming. Bereits für ihren Erstling „Bloodred Tales – Chapter I / The Crimson Season“, der zum Jahreswechsel 2002 entstand, ernteten die Musiker viel Lob, Erwähnungen in Musikzeitschriften und Sampler-Beiträge – und einen Deal mit Metal Blade Records. Über die Jahre folgten zahlreiche Auftritte, darunter unter anderem bei den Festivals Party San oder Summer Breeze. Nach einigen Besetzungswechseln und weiteren Veröffentlichungen sind Fragments of Unbecoming nun in Duderstadt unter anderem mit Stücken von „Chapter VI“ am Start.

Den Abschluss des Mini-Festivals im Jugendfreizeitheim sollen Soulbleed bilden. Die Band wurde 2005 in Jordanien gegründet. Seitdem veröffentlichten die Musiker zwei Alben. Live konnte die Band in ihrem Heimatland allerdings nicht spiele, da – so Schaller – ein Auftrittsverbot für Metal-Bands in Jordanien herrschte. Das änderte sich mit dem Umzug von Gitarrist Ahmad „Moloch“ nach Göttingen. Aktuell besteht die Band aus fünf Musikern: Neben Moloch und Norbert stehen Lars (Gesang), Stefan (Rhythmusgitarre) und Jan (Schlagzeug) auf der Bühne. „Thematisch beschäftigen sich die Lieder mit der menschlichen Psychologie, Religion und sozialen Themen, mit deutlicher Kritik an der materialistischen Gesellschaft und der Herdenmentalität sowie Ablehnung von Indoktrination durch schulische oder religiöse Institutionen“, erklärt Schaller.

Der 12. Metalwinter beginnt am Sonnabend, 16. Januar, um 19 Uhr im Jugendfreizeitheim Duderstadt. Nähere Infos gibt es unter anderem auf der Metalwinter-Facebookseite.

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