Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Mingerodes Ortsbürgermeister Manfred Görth überreicht Begrüßungsgeschenk

Lätzchen für „Wonneproppen“ Mingerodes Ortsbürgermeister Manfred Görth überreicht Begrüßungsgeschenk

Die beiden sechs Wochen alten Hauptakteure scheinen von dem Trubel um sie herum nicht viel mitzubekommen. Friedlich schlafen Leevke Busse, geboren am 14. Dezember, und Emil Rexhausen, der einen Tag später das Licht der Welt erblickt hat, in den Armen ihrer Mütter Wiebke Busse und Henrike Rexhausen, als Ortsbürgermeister Manfred Görth  (CDU) ihnen jeweils ein grünes Lätzchen mit der Aufschrift „Mingeröder Wonneproppen” überreicht.

Voriger Artikel
Rosdorf: Frölich will junge Leute für das Handwerk begeistern
Nächster Artikel
Fuhrbacher Wehr hofft auf neues Fahrzeug

Mingerodes Bürgermeister Manfred Görth (CDU) überreicht Lätzchen an die „Mingeröder Wonneproppen“ elf und zwölf.

Quelle: Richter

Görth hat für die Übergabe zu sich nach Hause geladen. Er will mit dieser Aktion zeigen, wie wichtig ihm der Nachwuchs in Mingerode ist. Görth und Ehefrau Andrea hatten sich bereits 2013 Gedanken über ein Begrüßungsgeschenk für den Mingeröder Nachwuchs gemacht. Es sollte etwas Persönliches sein und nützlich noch dazu. Da Görths Frau privat handgemachte Lätzchen an Freunde verschenkt, war die Entscheidung für dieses Präsent schnell gefallen.

„Ich habe den Vorschlag dann in den Ortsrat gebracht. Die Idee wurde gut aufgenommen, und wir haben nach einem passenden Schriftzug gesucht. Der Vorschlag ,Mingeröder Wonneproppen‘ fand sofort Anklang”, sagt Görth.

„Aber die Arbeit bleibt an mir hängen“, sagt Andrea Görth und zwinkert ihrem Mann zu. „Du würdest dich ja sonst im Urlaub langweilen“, kontert er.  Auch für den diesjährigen Urlaub im Herbst plant sie wieder, Rohlinge mitzunehmen. „Loch reinschneiden, stricken, häkeln, fertig“, beschreibt sie die Arbeitsschritte nüchtern. 2014 wurden zwölf Wonneproppen mit den Lätzchen begrüßt. Bei den Eltern kommt die Geste gut an. „Allerdings würde ich mich über ein Jahr Windeln gratis mehr freuen”, sagt Emils Mutter Henrike und lacht. Dem kann Leevkes Mutter nur zustimmen.

„Das ist natürlich nur eine symbolische Geste“, erklärt der Ortsbürgermeister. „Familien sollen sich in Mingerode gut aufgehoben fühlen.“ Die Treffen gäben zudem eine gute Gelegenheit, Probleme und Sorgen der jungen Familien zu erfahren, die er gleich im Ortsrat ansprechen könne.

Von Sebastian Wels

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Apfel- und Birnenmarkt in Duderstadt

©Richter