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Mingeröder Open-Air-Festival diesmal ohne Regen

Sechs Bands und 2000 Besucher Mingeröder Open-Air-Festival diesmal ohne Regen

Sechs Bands sind am Sonnabend beim 9. Mingeröder Musik-Festival auf dem Sportplatz aufgetreten, rund 2000 Menschen aus dem ganzen Eichsfeld, Göttingen, Northeim und dem Harz haben ihnen zugehört. Sie erlebten ein großartiges Open-Air-Event, bei dem es erst zum zweiten Mal nicht regnete.

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Sänger Pascal Schwedhelm mit Fine Filter 50 auf der Bühne in Mingerode.

Quelle: Schneemann

Mingerode. Das alte Sprichwort „auf Regen folgt Sonnenschein“ ist anscheinend wahr, wie André Schwedhelm vom Organisations-Komitee freudig feststellte: „Die ersten sieben Jahre lang hat´s immer geregnet, letztes und dieses Mal nicht – so kann´s weitergehen.“

 
Daran, dass das vom Kulturverein Mingerode ausgerichtete Festival weitergeht,  dürfte kein Zweifel bestehen – so sehr ist es bereits Tradition geworden. Das wird unter anderem daran deutlich, wer alles das Fest besucht. Neben jungen Leuten und älteren Rockfans, die sich in ihre Sturm- und Drangzeit zurückversetzt fühlen, auch Familien mit kleinen Kindern, Großeltern mit ihren Enkeln und viele Senioren, die was erleben wollen. Da macht es nichts, dass Oma Gerda (66) eigentlich lieber Helene Fischer als „Silly Season“ und „Separated Minds“ hört und Enkel Tom (3) sich vor allem für die Hüpfburg begeisterte – sie waren genauso gern dabei wie alle anderen auch.

 

Foto: Schneemann

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Zum Beispiel die harten Metal-Fans aus Duderstadt rund um Rico (18) und Alex (23), die mit langen Haaren, wilden Bärten und dem Vorsatz, bis zu drei Liter Bier zu trinken, gekommen waren. Oder Rüdiger Stetskamp und Alfred Wüstefeld, die mit 56 beziehungsweise 60 zwar nicht mehr zu den ganz Jungen gehören, „im Geiste aber immer noch Rocker“ sind.

 
Und so wurde es eine lange Nacht. Zum Schluss standen die Fans vor der Bühne und schwenkten ihre mit Knicklichtern behängten Arme rhythmisch hin und her – ein stimmungsvoller Ausklang eines tollen Festivals.

 

Von Hauke Rudolph

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