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Mingeröder Vereine zeigen beim Tag der offenen Tür ihre Stärken

Begegnung der Generationen Mingeröder Vereine zeigen beim Tag der offenen Tür ihre Stärken

Bei einem Tag der offenen Tür präsentierten sich alle Mingeröder Vereine mit Informationen und einem abwechslungsreichen Programm. Die vom Ortsrat ins Leben gerufene Aktion soll dazu beitragen, die Generationen im Ort zusammenzubringen und die Infrastruktur zu stärken.

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Bei einem Tag der offenen Tür präsentieren sich alle Mingeröder Vereine mit Informationen und einem abwechslungsreichen Programm.

Quelle: Richter

Mingerode. „Dart ist kein reiner Männersport“, räumte Jaqueline Hellmigk vom Verein „Flying Darts“ bestehende Vorurteile aus. Bisher ist sie die einzige Frau im Mingeröder Dartverein, aber auch ihr Vereinskollege Joachim Vetter bestätigte, dass sich die Mannschaft über weiblichen Zuwachs freuen würde. Nachwuchs ist ein Thema bei allen teilnehmenden Vereinen. Die Brass & Drum Band hat zwar eine Newcomer-Sparte, aber „Leute, die schon immer gern Musik machen wollten“ seien im Verein jederzeit willkommen, sagte der Vorsitzende Hubert Döring. Musikalische Vorbildung sei nicht nötig, und Instrumente seien für ein halbes Jahr auszuleihen, um zu testen, ob einem dieses Hobby liege, betonten die Musiker kurz vor ihrem Auftritt.

Auch die Jugendfeuerwehr präsentierte sich. Mit der Wasserspritze konnten Dosen umgeworfen werden, und ein ausführlicher Blick ins Feuerwehrauto war ebenfalls möglich. Bei der Tischtennissparte des FC Mingerode feuerte die Ballmaschine Bälle ab, die Anfänger in gemächlichem Tempo, Profis flink über Vorhand oder Rückhand treffen konnten.

Auch der Förderverein der Grundschule und die Realgemeinde waren beim Tag der offenen Tür vertreten. „In diesem Rahmen sprechen wir vielleicht auch Eltern an, die wir sonst in der Schule nicht erreichen“, nennt Fördervereinsvorsitzender Benedikt Beck einen Grund für die Beteiligung am Tag der offenen Tür. Die Kirchengemeinde steuerte die Hüpfburg bei.

Die Pläne des Ortsrats gingen weiter, erklärte Ortsbürgermeister Manfred Görth (CDU) und zeigte die Wunschzettel, die jeder Mingeröder ausfüllen könne. Um auf der Lindenallee längerfristig eine Generationenmeile als Treffpunkt für jede Altersstufe attraktiv zu gestalten, seien persönliche Favoriten und eigene Ideen gefragt. Auf den Wunschzetteln galt es, Geräte und Spiele vom Riesenschach über Balancetrainer bis zum Stepper mit Nummern zu bewerten. „So können wir uns einen Überblick verschaffen, was überhaupt genutzt werden würde“, erklärte Görth. Als Auftakt für den Tag der offenen Tür wurde das Wetterhäuschen auf der Lindenallee eingeweiht, das neben der Boulebahn ein weiterer vollzogener Schritt zur Begegnung der Generationen bedeute, so Görth.

Von Claudia Nachtwey

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