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Mingeröder sichern sich Zugriff auf Äpfel und Birnen

Obstversteigerung Mingeröder sichern sich Zugriff auf Äpfel und Birnen

Ob zum Essen, Lagern oder Mosten – bei der traditionellen Obstbaumversteigerung konnten sich Anwohner am Freitag die Erträge verschiedener Bäume entlang des Weges „Zum Loh“ und am Streuobstlehrpfad Richtung Suhlberg sichern. Mehr als 20 Anwohner hatten sich dafür am Suthfeld eingefunden.

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Betätigt sich als Obst-Auktionator: Manfred Görth (rechts).

Quelle: Richter

Mingerode. Irmtraut Wüstefeld hat zwei Apfelbäume ersteigert, die man bequem vom Weg ernten kann. „Ich habe zehn Enkelkinder, die alle gern Äpfel essen“, sagt die Mingeröderin. Johannes Kunze hat sich unter anderem zwei Bäume mit Frühäpfeln gesichert. Auch er ersteigert zum Verzehr. „Zum Lagern sind nicht alle Äpfel geeignet“, weiß Kunze. Gemeinsam mit Manfred Bode liefert er sich einen regelrechten Auktionskampf um einen stolzen Boskop-Apfelbaum, der voller Äpfel hängt. „Die Erträge sind in diesem Jahr wieder sehr gut“, sagt Ortsbürgermeister Manfred Görth (CDU) mit Blick auf die zahlreichen Äpfel und Birnen. Das Obstbaumbuch, in dem akribisch Käufer und Preis eingetragen werden, geht laut Görth bis in die 1960er Jahre zurück. Nachdem die Bäume ersteigert sind, werden sie mit einem Band versehen, auf das die Besitzer ihren Namen schreiben, damit bei der späteren Ernte niemand durcheinander kommt. Hans-Hugo Bernhard und Wolfgang Dannat von Naturschutzbund Untereichsfeld waren ebenfalls bei der Versteigerung dabei und gaben den Besucher bei jedem Obstbaum hilfreiche Hinweise zu den Sorten und Verwendungsmöglichkeiten. hg

 

Von Helena Gries

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