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Mit Pater Cherian nach Indien gereist

Traumreise Mit Pater Cherian nach Indien gereist

Der indische Subkontinent ist Ziel einer „Traumreise“ gewesen, die Pater Cherian aus Seulingen und Günter Goldmann aus Seeburg organisiert haben. Randvoll mit Eindrücken und Erlebnissen und rundum zufrieden kehrten die 23 Eichsfelder zurück, die daran teilgenommen haben.

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Elefantenritt zum Fort Amber: Einer der Programmpunkte der Indienreise.

Quelle: Zöhke

Eichsfeld. Einfach war es nicht, ausreichend Teilnehmer für die nicht ganz billige Tour zu gewinnen. Zu guter Letzt gab es aber mehr Interessenten als Plätze. Die älteste Teilnehmerin war 81 Jahre alt. Eine Station der Reise war die Heimat von Pater Cherian, der südindische Bundesstaat Kerala. Im durch Gewürzhandel bekannten Kerala sind rund 20 Prozent der Bevölkerung Christen, in ganz Indien sind es nur 2,3 Prozent.
Die zweiwöchige Studien- und Erlebnisreise startete in Hamburg mit einem Flug über Dubai in die indische Hauptstadt Delhi. Von dort aus ging es weiter mit dem Bus über Agra, Jaipur und Mubai, mit zwei Zwischenflügen schließlich bis an die Südspitze Indiens. Als Höhepunkt der Reise nennt Goldmann eine abenteuerliche Rikscha-Fahrt durch die engen Gassen der Altstadt von Delhi, den Besuch des weltberühmten Grabmals Taj Mahal, einen Elefantenritt zum Fort Amber, eine Tagesfahrt mit einem Hausboot durch die von Dschungel, Palmenhainen und Reisfeldern gesäumten Backwaters in Kerala sowie den Besuch der Wallfahrtsstätte der Heiligen Al-phonsa, der ersten indischen Heiligen.
So beeindruckt die Eichsfelder von den kunstvoll ausgestalteten Tempelanlagen, den zauberhaften Palästen der Maharadschas und den gewaltigen Festungsanlagen der Mogulkaiser waren, so bedrückend empfanden sie im Kontrast dazu die Armut weiter Teile der Bevölkerung. Goldmann berichtet auch von den Schattenseiten des Subkontinents, von den Slums der Millionenstädte, Unrat, Verkehrschaos, Elend, Umweltverschmutzung und den Auswirkungen des Kastensystems.
Zum Ausklang der Reise unter dem Motto „Die Juwelen Indiens entdecken“ konnten die Teilnehmer an den Sandstränden Südindiens entspannen, das Erlebte Revue passieren lassen oder sich bei Temperaturen von mehr als
30 Grad in die Brandung des Arabischen Meeres stürzen. Umso größer war der Kultur- und Kälteschock nach Rückflug und Landung in Hamburg, erzählt Goldmann. „Für alle war diese optimal organisierte Reise bei gutem Wetter ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis“, resümiert Goldmann nach der Rückkehr in die Eichsfelder Heimat mit Intercity und Reisebus.

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©Richter