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Mitglieder der Mingeröder Brass & Drum Band üben im Workshop

Rhythmus und Zusammenspiel Mitglieder der Mingeröder Brass & Drum Band üben im Workshop

Während aus dem einen Raum Blasinstrumente zu hören sind, dringen aus dem anderen dröhnende Trommelrhythmen: Im Hotel Rosenthaler Hof wird fleißig musiziert. Die Brass & Drum Band des Mingeröder Carneval-Vereins (MCV) bietet hier einen Musikworkshop mit professionellen Ausbildern an.

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Rhythmus im Blut: Trommler finden sich während des Workshops zu einer Gruppe zusammen.

Quelle: Schneemann

Westerode. Erklärtes Ziel: das Spiel verbessern. „Wir wollen schauen, wo können wir noch hin. Außerdem wollen wir aufdecken, an welchen Dingen wir noch arbeiten müssen“, sagt Vorsitzender Hubert Döring. Von 77 Mitgliedern in der Gruppe, die unter anderem bei Schützenfesten und Kirmessen auftreten, haben sich an diesem Tag rund 50 im Rosenstübchen eingefunden.

Nach einem gemeinsamen Stück der gesamten Band werden Gruppen nach Instrumenten gebildet. Die Trainer bilden sich ein Urteil und geben Einzelunterricht. „Wir zeigen als erstes die Basics: Wie halte ich mein Instrument, was ist beim Musizieren wichtig“, sagt Florian Neumann. Der Heidelberger ist für die Bandmitglieder zuständig, die ein Blasinstrument spielen, während sein Kollege Maik Gess aus Friedland sich um die Trommler kümmert.

„Die Anforderungen wachsen. Wenn wir weiter interessant sein wollen, müssen wir uns weiterentwickeln“, erklärt Döring den Grundgedanken des Workshops. Von den Mitgliedern im Alter von elf bis 65 Jahren beginnen einige bei Null. Daher werde eine musikalische Einführung, beispielsweise in die Notenlehre, gegeben. „Und bisher haben es alle geschafft“, sagt der Mingeröder stolz.

„Es ist nicht immer einfach"

Im Rahmen des Workshops solle allerdings nicht nur die Qualität verbessert werden. Auch das Verhalten untereinander werde geschult. „Wir arbeiten zum ersten Mal mit Profis – die Stimmung dabei ist sehr positiv“, sagt Döring und kündigt bereits eine Wiederholung des Workshops an. Dabei sehe er in der Veranstaltung nicht allein einen Arbeitstermin, sondern auch die Möglichkeit, den Teilnehmern etwas zu bieten als Belohnung für ihren Fleiß.

Für die Mitglieder der Band, die noch nicht so lange dabei sind, sei das Wochenende eine gute Gelegenheit, sich in die Gruppe einzufinden. „Es ist nicht immer einfach, aber es macht auch großen Spaß“, sagt Nicole Schönekes aus Breitenberg, die erst seit Anfang des Jahres Mitglied ist. „Die gute Zusammenarbeit erleichtert aber die Abstimmung aller als eine große Band“, ergänzt Bläser-Kollegin Melanie Engel aus Mingerode. Für den Trommler-Nachwuchs stehe neben dem Üben der Spaß im Vordergrund.

Der zwölfjährige Justin Kahlmeyer aus Mingerode und der elfjährige Tino Gatzemeier aus Seulingen, die der Trommelgruppe angehören, nutzen die Übungen, um sich in die Gruppe einzufinden. Ob sie Spaß am Spielen haben? Und ob, sagen beide und nicken eifrig. Sie feiern den Abschluss des Übungstages mit einem Fest für Familie und Freunde, bevor am zweiten Tag des Workshops Marschübungen in der Tennishalle anstehen.

Von Helena Gries

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