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Motorrad-Reise-Treffen mit 600 Bikern in Gieboldehausen

Niedersachsenhof Motorrad-Reise-Treffen mit 600 Bikern in Gieboldehausen

Nur wenige Motorradfahrer ließen sich vom Wetter abhalten: Rund 600 Biker haben am Wochende am Niedersachsenhof gezeltet, gefeiert und Erfahrungen ausgetauscht. Leinwand, Lkw-Bühne und Lagerfeuer waren zentrale Anlaufpunkte des 19. Motorrad-Reise-Treffens.

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Quelle: NR

Gieboldehausen. Auf der Leinwand im Saal des Niedersachsenhofes präsentierten Globetrotter ihre Touren von den Gipfeln des Himalayas  über den Regenwald Sumatras bis zu Sonnenuntergängen in Australien. Aussteller warben für die neue Goretex-Kollektion, Reiseführer, Fachzeitschriften und automatische Kettenöler, im Foyer gab es T-Shirts und Aufkleber mit MRT-Logo zu erstehen. „In einem schrumpfenden Umfeld nimmt das Touren-Segment eher zu“, meinte Sven Degenhardt vom Mitschke-Verlag.  Das bestätigen auch die MRT-Organisatoren, der Nesselröder Thomas Andres und der Bernshäuser Ralph Wüstefeld, die mit dem Verlauf der Großveranstaltung ebenso zufrieden sind wie Gastgeber Tobias Borchard und die Gäste mit seinem Catering. Die Altersgruppe der 40- bis 60-Jährigen dominiert das Feld der Tourenfahrer. „Die Biker werden immer grauer“, sagt Wüstefeld und lacht. Auch Weltreisende seien unter den Teilnehmern: „Einige vermarkten ihre Touren, immer mehr sind als Rentner unterwegs.“

 

 

Zum ersten Mal beim MRT dabei ist Armin Meister – und will auf jeden Fall wiederkommen. Der 47-Jährige war mit einem Kumpel seiner Reisetruppe Stollenreiter Elbenberg in diesem Jahr in Island, mit seinem Sohn ist er bereits zweimal zum Nordkap gefahren. Das Gros der MRT-Teilnehmer kommt aus Deutschland, aber auch Biker aus Kalifornien, Argentinien und mehreren europäischen Ländern sind vertreten. Am späten Sonnabendabend mischten sich viele Einheimische unter die Tourenfahrer und schwelgten mit ihnen in Musik-Nostalgie. Zur Altersgruppe passte die Playlist des Duos Carsten Rekopp und Thomas Sobiech, die als „Pink Panther“ schon bei vorangegangenen Treffen für Stimmung gesorgt haben. Launig moderierten sie Stücke von Pink Floyd bis zu den Dire Straits an, schlüpften in die Rollen von Lindenberg und Westernhagen. Sobiech war dann noch einmal gefordert: Mit seiner neuen Band „so BIG“  ging es mit Rockklassikern weiter.

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©Richter