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Museumsumbau läuft auf vollen Touren

Grenzlandmuseum Eichsfeld Museumsumbau läuft auf vollen Touren

In vollem Gange sind die Umgestaltungsarbeiten im Grenzlandmuseum Eichsfeld, dessen äußerliche aber auch inhaltliche Konzeption grundlegend verändert werden soll. Besonders gut vorangekommen ist man mit dem Anbau, der künftig als Foyer für die Bereiche Information und Begegnung dienen soll.

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Wand durchbrochen: Im Grenzlandmuseum wird zurzeit kräftig gearbeitet.

Quelle: Pförtner

„Inzwischen haben wird die Ausstellung so ziemlich ausgeräumt und Platz geschaffen für die angestrebte Umgestaltung, was auch das Versetzen einiger Mauern erforderlich machen wird“, erläutert der Vorsitzende des Museums-Fördervereins, Horst Dornieden. Angestrebt wird neben der architektonischen vor allem aber eine inhaltliche Neugestaltung, die von einem wissenschaftlichen Konzept getragen wird, das in großen Teilen von Stefanie Wahl erarbeitet und zusammengestellt wurde.

„Es geht uns darum, nach der Erlebnisgeneration, die bisher insbesondere angesprochen wurde, nunmehr die nachwachsende Generation in den Fokus zu stellen. Auch die Jugend muss so einbezogen werden, dass sowohl die Grenzproblematik als auch das Alltagsleben in der DDR verdeutlicht wird“, so Dornieden.

Die Umgestaltung des Grenzlandmuseums soll Ende Juli/Anfang August abgeschlossen sein. Dann sollen die Gebäude am ehemaligen Grenzübergangspunkt als zukunftsträchtig ausgerichtete Mahn-und Gedenkstätte wieder eröffnet werden. Die Kosten des Erneuerungsvorhabens belaufen sich auf rund 2,4 Millionen Euro, die gemeinsam vom Bund, den Ländern Thüringen und Niedersachsen, den Kreisen Eichsfeld und Göttingen, den beteiligten Kommunen und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung aufgebracht werden.

sr

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