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Musikalisches Mahl in der Duderstädter BBS-Mensa

Intense und 25Bugz Musikalisches Mahl in der Duderstädter BBS-Mensa

„Let‘s spend the Night together“ (Lass uns gemeinsam die Nacht verbringen) haben die Intense-Sänger Holger Hoyk und Madeleine Banse das Publikum am Sonnabendabend in der Mensa der Berufsbildenen Schulen (BBS) Duderstadt aufgefordert. Und es wurde eine lange Nacht mit ihrer Band und den 25Bugz.

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Die Duderstädter Band Intense in der Mensa der Berufsbildenden Schulen.

Quelle: NR

Duderstadt. „Die Atmosphäre ist schon etwas ungewöhnlich“, gab Hoyk zu. Als Intense mit ihrem Programm begannen, saß das Publikum an den Tischen der Mensa, die bis 22 Uhr warme Küche anbot. Zu Currywurst und Salat gab es als musikalische Beilage Blues und Soul aus fünf Jahrzehnten. Mit dem anfangs erwähnten Stones-Hit ließ sich aber das erste Pärchen zu einem Tanz vor die Bühne locken.

 

 

„Das ist unser Heimkonzert“, erklärte der Sänger, weil die Band in den BBS-Räumen probe. „Und einmal im Jahr treten wir hier auf, auch wenn die Mensa mit dem gefliesten Boden und ihrer Deckenstruktur nicht die beste Akustik bietet.“ Doch von dem befürchteten Widerhall war nur selten etwas zu hören. Und das Publikum war begeistert von der Musik. Serviert bekam es ein abwechslungsreiches Mahl mit einem fetten Sound aus Gitarre, Bass, Schlagzeug und Keyboard, gewürzt mit frischen Bläsereinsätzen. Die Gänge reichten von „Rehab“ von Amy Winehouse über „Ride like the Wind“ von Christopher Cross und „Superstition“ von Stevie Wonder bis zu den Blues-Brothers-Klassikern „New Orleans“ und Gimme some lovin“.

 

Lieferten Hoyk und Banse eigentlich die stimmlichen Genüsse, übernahm Bassist Ulli Herzog bei „Mustang Sally“ den Part am Mikrofon. Der 67-Jährige, nach Tenorsaxofonist Michael Knoch der zweitälteste Musiker des Konzerts, hatte eine Doppelschicht gebucht, denn auch bei den 25Bugz ist er der Mann an den dicken Saiten. Das Göttinger Quartett hat sich gitarrenlastigen Rock von A wie AC/DCs „Highway to Hell“ bis Z wie ZZ Tops „La Grange“ und „Tush“ auf die Fahnen geschrieben. „Wir spielen Stücke mit hohem Bekanntheitsgrad, die aber noch nicht totgenudelt sind“, sagte Herzog und ließ es mit seinen Bandkollegen ordentlich krachen.

 

von Rüdiger Franke

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