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Mut zur IGS eingefordert

Politiker unterstützen Eltern Mut zur IGS eingefordert

Politischen Rückenwind bekommt die Elterninitiative IGS Duderstadt von einer ungewöhnlichen Allianz. Im Kreistag macht sich sowohl die FDP als auch die Gruppe Linke, Piraten und Die Partei für den Erhalt der Integrativen Gesamtschule in Duderstadt stark.

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Schon vergangene Woche gab es politische Gesprächsrunden mit Eltern zur Rettung der IGS Duderstadt.

Quelle: Gunnar Müller

Duderstadt. Die Entscheidung des Bistums, im kommenden Schuljahr einen weiteren fünften Jahrgang aufzunehmen, wird einhellig begrüßt. Ebenso einig sind sich die Gruppe und die FDP in ihrer Kritik am Landkreis. „Verwaltungsspitze, SPD, CDU und Grüne müssen im Interesse der Eltern ihre Blockadehaltung beenden und aufhören, die Schule schlecht zu reden“, sagt Dr. Gruppenvorsitzender Dr. Eckhard Fascher (Linke): „Wir fordern die Verwaltungsspitze auf, endlich ihrer Verantwortung gerecht zu werden und mit dem Bistum über eine Übernahme der Schule zu verhandeln.“ Um die Zukunft der Schule gehe es am 26. April im Kreistag. Jetzt sei es wichtig, dass Eltern ihre Kinder für die Schule anmelden.

„Die Eltern sind das Zünglein an der Waage“, meint auch FDP-Fraktionsvorsitzender Dr. Thomas Carl Stiller: „Melden sie ihre Kinder an, dann schaffen sie Fakten für eine ortsnahe IGS-Struktur, die Zukunft hat.“ Das Bistum schaffe Raum und Zeit für Verhandlungen über die Zukunft, die Schule sei gut aufgestellt, über Schulgebühren könne verhandelt werden. „Das Bistum ist mutig, der Landkreis zu zögerlich“, meint Stiller: „Beide hätten die Aufgabe, Lehrerteam und IGS-Konzept in eine Dauerstruktur zu überführen.“ Im Osten des Landkreises gebe es keine weitere IGS, Bovenden sei zu weit entfernt. Der Duderstädter Thorsten Feike (FDP) pflichtet ihm bei und fordert die Kreistagsmehrheit und Verwaltung zu einem „fairen Miteinander“ auf, statt „die Schule kaputt zu reden“: „Es geht nicht um Politik, sondern die Zukunft unser Kinder.“ ku

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