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Strompreise ziehen an

Nach EEW kündigen weitere Versorger Erhöhungen an Strompreise ziehen an

Nicht nur die Eichsfelder Energie- und Wasserwirtschafts-GmbH (EEW) erhöht im neuen Jahr die Strompreise. Auch die EAM (Energie aus der Mitte) dreht an der Preisschraube, Eon Mitte und Harz Energie halten sich noch zurück.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Eichsfeld. Die EEW erhöht zum Jahreswechsel nach Angaben von Vertriebsleiter Olaf Robitzsch die Strompreise je nach Verbrauch und Tarif um 2,5 bis 3,7 Prozent, die EAM zum 1. Februar um rund vier Prozent. Bei der EEW war das Preisniveau vier Jahre lang stabil, bei der aus Eon Mitte hervorgegangenen, vor drei Jahren rekommunalisierten EAM seit zwei Jahren. „Die Eon-Mitte-Kunden habe wir nicht übernommen und mussten uns von Null aus einen neuen Kundenstamm aufbauen“, sagt EAM-Sprecher Steffen Schulze.

Bundesweit haben bereits mehr als 280 Grundversorger höhere Strompreise angekündigt. Die Grundversorger sind auch verpflichtet, ihre Preisstruktur offenzulegen. Als Grundversorger gelten Unternehmen, die in einem bestimmten Netzbereich die meisten Kunden haben. In der Kernstadt Duderstadt und Gerblingerode ist das der dortige Netzbetreiber EEW, in den anderen Duderstädter Ortsteilen und im Raum Gieboldehausen Eon. Dort ist neben Eon auch Harz Energie Netzbetreiber, in den Duderstädter Ortsteilen EAM Mitte. Manchen Verbrauchern fällt es schwer, nach der Liberalisierung des Strommarktes den Überblick zu behalten.

Als Gründe für die Preiserhöhung nennen die Versorgungsunternehmen steigende Netzentgelte und Abgaben, insbesondere die Umlage nach dem EEG (Erneuerbare Energien Gesetz). Noch nicht absehbar ist die Entwicklung bei Eon. Dort bleiben die Preise vorerst unverändert. Unternehmenssprecher Maximilian Heiler kann noch keine Prognose abgeben, wann die nächste Preissteigerung kommen soll. Das gilt auch für Harz Energie. „Zum Jahreswechsel passiert definitiv nichts“, sagt Firmensprecher Jan Mohr: „Im ersten Quartal 2017 werden wir entscheiden, wie es weitergeht.“

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