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Nach Winterpause sind Salzlager wieder gefüllt

Verbrauch drastisch gestiegen Nach Winterpause sind Salzlager wieder gefüllt

Im Moment ist zwar Ruhe an der Winterfront, das Thema beschäftigt die Kommunen aber weiter. Eine vorläufige Bilanz des Winterdienstes hat Frank Widera vom Leitungsteam des Duderstädter Bauhofes im Bauausschuss gezogen.

Wegen des schnee- und frostreichen Dezembers habe es wie bereits im Winter zuvor Probleme mit der Streusalz-Beschaffung gegeben, berichtet Widera. Dank der vorhandenen Lagerkapazitäten und verbesserter Technik mit sparsamerem Verbrauch habe der Bauhof die Situation aber meistern können.

Zwei strenge Winter in Folge haben den Streusalzverbrauch der Stadt und damit auch das langjährige Mittel in der Statistik nach oben schnellen lassen. Seit 1995 wurden pro Winter durchschnittlich 215 Tonnen verbraucht. Im vergangen Winter waren es 450 Tonnen, in diesem Winter bislang 330 Tonnen. Damit sei allein durch zwei Winter das langjährige Mittel um 50 Tonnen gestiegen, sagt Widera: „Und der Winter ist noch nicht vorbei.“ Die Zahl der Winterdienst-Einsätze stieg von durchschnittlich 19 auf 59 im vergangenen und bislang 40 in diesem Winter.

Dank des entspannten Wetterverlaufs im Januar seien die Lager der Stadt voll bis obenhin, beruhigt Widera. Falls es aber wieder vier Wochen Eis und Schnee geben sollte, sei ein neuer Engpass nicht auszuschließen.
Lob gab es im Bauausschuss für die bisherigen Einsätze. Im Vergleich mit Nachbarkommunen sei der Winterdienst ausgezeichnet gelaufen, bescheinigte Lothar Koch (CDU) dem Bauhof eine gute Organisation. Die Einbindung örtlicher Verantwortlicher habe sich bewährt. Hermann Hesse (CDU) und Lothar Dinges (WDB) pflichteten ihm bei. Auch Thomas Gerlach (SPD) meinte, der Winterdienst sei besser gelaufen als im vergangenen Jahr – von Ausnahmen abgesehen: „Am vierten Adventssonntag war es fast nicht möglich, nach Breitenberg zu kommen.“ Dinges gab Probleme mit der privaten Räumpflicht zu bedenken und sprach zudem explizit den Wochenmarkt an: „Falls Salz auf dem Pflaster der Fußgängerzone eingesetzt werden sollte, müssten wir die Satzung ändern.“

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