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Nachbarschaftshilfe Gieboldehausen nimmt Fahrt auf

Projekt soll fortgesetzt werden Nachbarschaftshilfe Gieboldehausen nimmt Fahrt auf

Nach einem schleppenden Start hat die Nachbarschaftshilfe in der Samtgemeinde Gieboldehausen Fahrt aufgenommen. „Inzwischen gibt es einen festen Helferstamm von 35 bis 40 Personen, verteilt auf verschiedene Orte“, berichtet Koordinatorin Elisabeth Bruns.

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Elisabeth Bruns

Quelle: EF

Gieboldehausen. „Es läuft sehr gut, die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten ist unproblematisch, auch die Sprechstunden im Rathaus sind gut besucht.“ Für Aufwind habe auch die Verteilung von Flyern an die Haushalte gesorgt. Bei den Hilfeleistungen gehe es vor allem um Fahrten zum Arzt oder zum Einkaufen, aber auch um Unterstützung im Haushalt.

Die Zahl der Hilfeleistungen kann Bruns nicht beziffern. Sie stellt nur den Erstkontakt zwischen Helfer und Hilfesuchendem her. „Alles weitere wird individuell vereinbart und geregelt“, sagt die 45-jährige Obernfelderin: „Daraus haben sich bereits feste Kontakte entwickelt.“ Am Donnerstag, 19. Februar, um 15.30 Uhr ist ein Helfertreffen im Sitzungssaal des Gieboldehäuser Rathauses anberaumt.

Fortsetzen will Bruns das Projekt mit Großeltern und Grundschülern, bei dem sich im Oktober in Obernfeld alles um den Apfel drehte. Im Juni soll es dort nun um das Thema Erdbeeren gehen. Außerdem schweben Bruns regelmäßige Treffen inklusive Vorlesen als eine „Art Erzählcafé im Kleinen“ vor.

Geplant sei, die Nachbarschaftshilfe in den achten und neunten Klassen der Kooperativen Gesamtschule Gieboldehausen vorzustellen, an der auch das Logo entwickelt wurde. Für erbrachte Hilfeleistungen der Schüler soll es ein Zertifikat – auch für künftige Berufsbewerbungen – und einen Vermerk im Zeugnis geben.

Die Anschubfinanzierung der Nachbarschaftshilfe durch den Landkreis läuft Ende Oktober aus. Bruns, die das Projekt zurzeit auf Honorarbasis koordiniert, will aber weiter am Ball bleiben. Samtgemeinde-Bürgermeister Marlies Dornieden (CDU) freut sich über das positive Feedback und den Einbezug von Schülern – und betont, wie wichtig die Nachbarschaftshilfe auch für den zwischenmenschlichen Austausch und die Überwindung von Einsamkeit ist.

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