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Nachfrage nach Demenztagespflege

Einrichtung der Malteser Nachfrage nach Demenztagespflege

Die Malteser arbeiten in der Tagespflege nach der Palliativen Philosophie der schwedischen Stiftung Silviahemmet, die Königin Silvia 1996 ins Leben rief. Wegen der großen Nachfrage öfnet die Organisation die Einrichtung in Duderstadt ab April zusätzlich jeden ersten und dritten Sonnabend im Monat.

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Bildunterschrift.Foto: EF

Quelle: Karsten Socher Fotografie / KS-Fotografie

Duderstadt. „Wir wollen helfen, dem Leben trotz der Demenz-Erkrankung Lebensfreude abzugewinnen und den Tagen für Erkrankte wie Angehörige Sinn, Perspektive und auch Hoffnung zu geben“, sagt Dienststellenleiterin Jaqueline Haase. Im Mittelpunkt der Philosophie stehe der demenziell erkrankte Mensch mit seinen Angehörigen, der nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen individuell nach seinen Bedürfnissen und Fähigkeiten begleitet werde.

Kontakt

Weitere Infos unter Telefon 0 55 27 / 98 92 60 und E-Mail.

„Menschen mit einer Demenz brauchen vor allem klare Strukturen, was sowohl Raum und Ort als auch Zeit anbelangt“, erklärt Haase. Ebenfalls wichtig seien weniger Tempo bei der Erledigung der täglichen Herausforderungen und vertraute Personen, die sie begleiten, ihre noch vorhandenen Fähigkeiten erkennen und diese im Alltag fördern.

Die Tagesgäste werden zu Hause durch einen Fahrdienst abgeholt und von nach Silviahemmet geschulten Mitarbeitern bis 16 Uhr individuell durch den Tag begleitet. Danach kehren sie in ihre gewohnte Umgebung zurück. Die Finanzierung des Tagespflegeaufenthaltes trägt die Pflegekasse. Durch das Pflegestärkungsgesetz kann ein Erkrankter mit Pflegestufe eins mindestens vier Tage pro Woche nutzen, ohne dass für ihn persönlich Kosten entstehen. Zusätzlich zur Tagespflege bieten die Malteser eine individuelle Sprechstunde und Schulungen nach Silviahemmet an. Angehörige können sich nach Absprache ausführlich beraten lassen.

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