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Nackte Haut unerwünscht ?

Marktumfrage Nackte Haut unerwünscht ?

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) will Werbung verbieten, die Frauen oder Männer auf Sexualobjekte reduzieren: Dies soll dazu beitragen ein „modernes Geschlechterbild“ in Deutschland zu etablieren. Die Meinungen von Passanten in der Duderstädter Fußgängerzone sind gespalten.

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Nackte Haut zieht immer: Der Justizminister will sexistische Werbung verbieten lassen. Die Branche läuft Sturm gegen die Idee.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Duderstadt. „Es muss im Rahmen bleiben, wie viel nackte Haut zu sehen ist“, meint Oliver Weng, nach dessen Ansicht ein Gesetz die Grenzen festlegen sollte. Es gebe „viele labile Leute“, die entsprechende Darstellungen anregen könnten, Frauen zu belästigen. „Man sollte das Schamgefühl von Menschen nicht verletzen“, so der 48-jährige Duderstädter. Auch Sprüche in der Werbung müssten „vernünftig und nicht diskriminierend sein“.

„Wir Frauen sehen auch gerne nackte Haut von Männern“, sagt Petra Wüstefeld, die sich ablehnend zu den Plänen von Maas äußert. Damit Werbung die Obernfelderin anspreche, müssten entsprechende Botschaften witzig gestaltet sein, „sonst geht man schon eher mal während des Werbeblocks zur Toilette“, so die 57-Jährige.

„Es muss im Rahmen bleiben, wie viel nackte Haut zu sehen ist“, meint Oliver Weng, nach dessen Ansicht ein Gesetz die Grenzen festlegen sollte. Es gebe „viele labile Leute“, die entsprechende Darstellungen anregen könnten, Frauen zu belästigen. „Man sollte das Schamgefühl von Menschen nicht verletzen“, so der 48-jährige Duderstädter. Auch Sprüche in der Werbung müssten „vernünftig und nicht diskriminierend sein“.

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„Es ist zuviel geworden“, meint Irene Reinhardt-Dunkel aus dem hessischen Karben. Frauen sollten in der Werbung nicht als Lustobjekte dargestellt werden, betont die 67-Jährige. Auch ihr Mann Gundolf Dunkel begrüßt die Pläne des Justizministers. Wichtig ist dem 70-Jährigen „ein guter Slogan, bei dem man merkt, dass sich jemand Gedanken gemacht hat“.

„Werbung mit nackter Haut regt mich nicht an, hinzuschauen“, so Markus Fischer. Der 21-Jährige findet es „schlimm“, dass die Zahl entsprechender Darstellungen zunimmt. Eine witzige Präsentation würde seine Aufmerksamkeit eher wecken.

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