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Nächster Schritt: Mehr Tempo

Freifunk in Duderstadt Nächster Schritt: Mehr Tempo

Flächendeckender Freifunk für die Innenstadt: Dieses Ziel hatte sich das Team von Duderstadt2020 gesteckt. Tatsächlich ist bereits beinahe die gesamte Marktstraße mit W-Lan ausgestattet, sagt Geschäftsführer Sebastian Tränkner.

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Duderstadt. „Das Netz ist vorhanden, jetzt geht es darum, die Strukturen weiter auszubauen, um noch mehr Geschwindigkeit zu erreichen“, sagt der Geschäftsführer der Stadtentwicklungsgesellschaft Duderstadt2020. Das Prinzip des Bürgernetzes, an dem sich jeder beteiligen könne, habe sich bereits etabliert und werde auch von den Nutzern angenommen. „Das Ziel ist erreicht, jetzt brauchen wir noch mehr Tempo.“

Dies soll zustande kommen, indem Richtfunkstrecken ausgebaut werden sollen. Gespräche mit möglichen Partnern liefen bereits, sagt Tränkner. Mit der Stadtverwaltung, den Kirchen,  der Sparkasse und der Volksbank hätten zudem bereits wichtige Institutionen Bereitschaft signalisiert und in Teilen auch umgesetzt. So sei nicht nur in der Marktstraße Netz vorhanden, auch der Zentrale Omnibus-Bahnhof werde in weiten Teilen bereits versorgt. Weitere Hotspots wie Freibad, Jugendfreizeitheim und Stadtpark ständen – mit Unterstützung der Stadtverwaltung – unmittelbar bevor. Spender Wolfgang Windhausen habe zudem dafür gesorgt, dass im Kinder- und Jugendcafé Emma jetzt W-Lan verfügbar sei und zukünftig auch im Jugendfreizeitheim sein wird, teilt Tränkner mit.

Dennoch sei der Prozess nicht abgeschlossen, sagt der Dudersatdt-2020-Geschäftsführer. Jeder weitere Router trage zur Stabilisierung und Beschleunigung des Netzes bei, erklärt er. Davon profitierten unter Umständen nicht nur die Nutzer, die im öffentlichen Raum auf das Netz zugreifen könnten, sondern unter Umständen auch die Freifunker selbst, indem beispielsweise in Fachwerkhäusern das Signal verstärkt werde.

Im Anschluss an die Zukunftskonferenz Duderstadt 2030 wurde das Ziel gesetzt, in der gesamten Innenstadt eine W-Lan-Abdeckung zu schaffen. Info-Abende wurden veranstaltet, rund 70 Router eingerichtet und installiert, etwa 50 Partner für das Projekt geworben. Nun sieht es so aus, als könne Duderstadt zum Modellprojekt werden: „Bisher gibt es keine denkmalgeschützte Innenstadt mit Freifunk in der Region.“

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