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Närrische Gala mit hohem Unterhaltungswert

22. Eichsfelder Büttenabend Närrische Gala mit hohem Unterhaltungswert

Die Mischung stimmte: Deftige Büttenreden, schmissige Tänze und aufwendige Bühnenshows machten den 22. Eichsfelder Büttenabend zu einem unterhaltsamen Ereignis. Die Interessengemeinschaft Eichsfelder Carneval-Vereine präsentierte am Freitag, 28. Januar, im Mingeröder Elferratskeller ein Programm mit hohem Spaßfaktor.

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Vom Publikum im Mingeröder Elferratskeller stürmisch gefeiert: Prinzenpaare aus der Region in der Traumschiff-Kulisse.

Quelle: Walliser

Gut lachen hatte nicht nur das Publikum: Nachdem Sitzungspräsident Axel Kaldeich die Prinzenpaare aus verschiedenen Orten vorgestellt hatte, erinnerte er daran, dass der Überschuss des Abends dem vor zehn Jahren gegründeten Förderverein der Grundschule Mingerode bereitgestellt wird. „Das Geld kommt der Schulhofgestaltung zugute“, erläuterte erste Vorsitzende Manuela Kunze und konkretisierte: „Die Schüler werden demnächst eine neue Nestschaukel bekommen.“ Der Schirmherr der närrischen Veranstaltung, Propst Bernd Galluschke, bezeichnete es als „tolle Sache“, wenn bei einem Büttenabend „auch Freude für Kinder herausspringt“.

Eine Freude für alle Frohnaturen war die unter dem Motto „Das Traumschiff“ stehende Gala der närrischen Vereine aus Westerode, Rollshausen, Desingerode, Mingerode, Bilshausen, Hilkerode und Wollbrandshausen. Ob karnevalistische Urgesteine wie die mit großem komödiantischen Gespür agierenden Wortakrobaten Mathias Krukenberg und Karl-Friedrich Kreis, bestens aufgelegte Gardemädchen, ungewöhnliche Gesangsformationen oder temperamentvolle Showgruppen: Die Akteure beherrschten die Klaviatur des Frohsinns.

Um die Zukunft des Eichsfeder Karnevals scheint es gut bestellt zu sein. An talentiertem Nachwuchs herrscht kein Mangel, wie der Abend deutlich machte. „Vollgas kommt vor dem Fall“ lautete die Devise, mit der Felix Zapfe als Moped-Manni den Reigen der Büttenredner eröffnete.

Auch Parodien von Stars aus dem Pantoffelkino durften im Elferratskeller nicht fehlten. Urkomisch schlüpfte Peter Wagner in die Rolle von Paul Panzer und berichtete von schlüpfrigen Entdeckungen im Internet und seinen Erlebnissen auf Hamburgs sündigster Meile.

Eins dürften die Reeperbahn und der Eichsfelder Büttenabend gemeinsam haben: Nachts um halb eins steuert die Stimmung einem Höhepunkt zu. Und passend zum Motto des Abends belohnte das Publikum gelungene Beiträge mit einem Ruf, der unweit des hanseatischen Sündenpfuhls des Öfteren zu hören ist: „Ahoi“.

Von Axel Artmann

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