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„Nationalfeiertag“ im Bergdorf

Schützenfest in Langenhagen „Nationalfeiertag“ im Bergdorf

540 Einwohner hat das Duderstädter Bergdorf Langenhagen, knapp 250 Mitglieder der örtliche Schützenverein Diana. Das Schützenfest, das bis Montag gefeiert wurde, ist nach wie vor gesellschaftlicher Höhepunkt des Dorflebens.

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Proklamation der neuen Majestäten.

Quelle: Richter

Langenhagen. Fast die Hälfte der Mitglieder des nach der römischen Göttin der Jagd, des Mondes und der Geburt benannten Vereins wohnt nicht mehr in Langenhagen, viele von ihnen reisen Jahr für Jahr eigens zum Schützenfest an. Nur wegen des Festes aus den USA in die alte Heimat gereist und am Montag nach Ausschießen des Katerkönigs wieder abgeflogen ist Stephan Koch. Zum 80-jährigen Bestehen des Vereins 2018 will der Journalist eine Festschrift erstellen.

Das ganze Dorf geschmückt

„Na, habt ihr wieder euren Nationalfeiertag“, habe es beim Bäcker im Nachbardorf geheißen, berichtet ein Festbesucher und lacht. Der Vereinsvorsitzende Guido Schwarze freut sich, dass in diesem Jahr wieder das ganze Dorf mit Wimpeln geschmückt wurde, ebenso über die „sehr guten Schießergebnisse“.

110 Schützen beteiligten sich am Pokal- und Königsschießen. Schützenkönig wurde Torben Hillebrand, gefolgt von Felix Gatzemeier und Niklas Otto. Alle drei erzielten 20 Ring. Auch die Damenkönigin musste über den Teiler bestimmt werden, da alle Erstplatzierten 19 Ring erzielten.

Neue Damenkönigin ist Teresa Fahlbusch, gefolgt von Jessica Fahlbusch und Simone Eckermann. Silberkönig wurde Albert Conradi, Jugendkönig Lukas Schmalstieg, Kinderkönig Marius Conradi, den Bürgermeister-Koch-Pokal gewann Ursula Otto.

Superstimmung

Einen Autoscooter oder andere Fahrgeschäfte gibt es beim Schützenfest in Langenhagen schon lange nicht mehr, immerhin aber noch Festzelt, Imbiss- und Schießbude, Hüpfburg und Live-Musik. „Wir haben nicht mehr die Masse, aber Superstimmung“, sagt Schwarze.

Das galt für den Lederhosenexpress, der am Freitag im Festzelt spielte, ebenso wie für die Band Timeless beim Königsball am Sonnabend. „Das Zelt war gefüllt, die Tanzfläche immer rappelvoll“, berichtet Schwarze: „Wir haben uns sehr auch über viele Besucher aus umliegenden Orten gefreut.“ Jedes Jahr beim Schützenfest, gebe es auch Spontaneintritte junger Leute. Mit von der Partie waren auch wieder der Spielmannszug Hilkerode und die Ecklingeröder Blasmusik.

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©Richter