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Kinder üben Naturschutz

Junge Naturschützer im Kurs „Wind und Weiden“ Kinder üben Naturschutz

Landschaftspflege und Igelschutz sind die Schwerpunkte gewesen bei der Naturwerkstatt unter dem Motto „Wind und Weiden“ der Familienbildungsstätte Untereichsfeld. Kinder streiften drei Tage lang durch die Obernfelder Feldflur, begleitet von Natur- und Umweltpädagogen.

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Die Kinder beobachteten, dass die Insekten wegen der niedrigen Temperaturen morgens starr an den Baumstämmen saßen.

Quelle: R

Obernfeld. Eine Anleitung des NABU war die Grundlage für die Igelhaus-Bausätze, die in der Holzwerkstatt der Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung (GAB) eigens für den Kinderkurs zugeschnitten worden waren. Das Zusammensetzen und Verschrauben der Vorlagen übernahmen die Kinder selbst, um den Stacheltieren das Überwintern zu erleichtern. Dabei klärten die jungen Naturschützer auch gleich die Frage, warum das Igelhaus einen Labyrintheingang habe: Igel können bis ganz nach hinten ins Haus krabbeln, und Fressfeinde kommen mit ihren Pfoten nicht hinein. Dank der Spende des Obernfelder Naturfreundes Thomas Ehbrecht konnte auch jedes Kind ein eigenes Igelhäuschen bauen.

Die Kinder beobachteten, dass die Insekten wegen der niedrigen Temperaturen morgens starr an den Baumstämmen saßen. Gedanken kreisten darum, wo die Tiere wohl den Winter verbringen würden. Mit Lupenglas und Insektenbox wurden die kleinen Wiesenbewohner beobachtet und später wieder frei gelassen.

Geschichten von Zwergen, die in Weidenhöhlen wohnten, wurden abgetan. Dennoch fanden sie morgens am Fuß der Bäume kleine Wichtel, die sie am letzten Tag der Naturwerkstatt auch nachbauen durften.

Ziel des Kurses sollte sein, Kindern echte Naturerfahrungen zu ermöglichen. Kreativität solle mit vorgefundenen Materialien gefördert werden, ausgelassene bewegungen sollen das Kennenlernen der eigenen Kräfte unterstützen, sagen die Naturpädagogen der Fabi.

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©Richter