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Natursaftkelterei Ott richtet eigenen Verkaufsraum ein

Von der Streuobstwiese in den Saftladen Natursaftkelterei Ott richtet eigenen Verkaufsraum ein

Endstation für die Früchte, die auf den Streuobstwiesen des Landkreises Göttingen heranreifen, ist die Natursaftkelterei Ott im Eichsfeld.

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Obstsäfte aus der Region in allen Varianten: Ilona Wieseler im Verkaufsraum der neu errichteten Produktionsstätte in Gieboldehausen.

Quelle: Richter

Gieboldehausen. In diesem Jahr ist der Betrieb von Bernshausen in die neu errichtete Produktions- und Lagerhalle im Gieboldehäuser Gewerbegebiet umgezogen. Nach dem ersten Torverkauf im Herbst gibt es am neuen Standort des Unternehmens jetzt auch Ladenverkauf.

Der Hofladen ist ein reiner Saftladen und war von vornherein beim Bau der Halle eingeplant. Mit dem Standortwechsel ging ein Generationswechsel einher. Marco Ott hat den Betrieb von seinen Eltern Angela und Lothar übernommen, die ihn beim Neustart in Gieboldehausen unterstützt haben. Mit seiner Freundin Ilona hat der 32-jährige jetzt einen rund 40 Quadratmeter großen separaten Verkaufsraum im rustikalen Landhausstil eingerichtet.

In Holzregalen und auf Paletten wird die immer größer werdende Produktpalette präsentiert: Apfelsaft klar und naturtrüb, Apfel mit Birne, Kirsche, Holunder, Sanddorn und Rote Beete, Trauben- und Rhabarbersaft – zu 90 Prozent in braunen, ansonsten in grünen Glasflaschen zum Schutz der Vitamine vor UV-Strahlung. In diesem Jahr neu hinzugekommen sind Apfel-Aronia, Quitte pur und Apfel-Quitte. „Quitten sind nicht so einfach zu verarbeiten wie Äpfel, aber es geht“, sagt Ott, der im steten Wechsel von Anliefern, Pressen und Abfüllen jährlich rund 140 000 Liter Obstsäfte produziert.

Eigene große Anbauflächen hat Ott, der mit dem Kreis zusammenarbeitet und überwiegend Obst von dessen Streuobstwiesen verarbeitet, nicht. Als Geschäftskunden beliefert er Rewe-, Edeka-, Marktkauf- und Tegut-Märkte in der Region. Privatkunden können den Saft direkt bei ihm kaufen, so genannte Lohnmostkunden sich Saft für den Eigenverbrauch pressen lassen: Für 50 Kilo Äpfel gibt es 40 Flaschen Saft zum ermäßigten Preis.

Das Rolltor der Obst-Annahmestelle im Gieboldehäuser Gewerbegebiet geht im nächsten Jahr wieder auf – Anfang September, wenn es Äpfel gibt. Dafür reicht die kleine Ladentür dann doch nicht.

Geöffnet ist die Direktverkaufsstelle der Natursaftkelterei Ott zurzeit donnerstags von 14 bis 18 Uhr, sonnabends von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr. Öffnungszeiten in der Erntezeit von Anfang September bis November sind dann montags, dienstags, donnerstags und sonnabends von 14 bis 18 Uhr.

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©Richter