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Naturschutzgebiet: Entscheidung verzögert sich

„Seeanger, Retlake, Suhletal“ Naturschutzgebiet: Entscheidung verzögert sich

Die Ausweisung eines neuen Naturschutzgebietes (NSG) „Seeanger, Retlake, Suhletal“ verzögert sich wegen vieler Einwendungen und Stellungnahmen. Eine für den 3. Juni geplante Erläuterungsveranstaltung der Kreisverwaltung findet deshalb voraussichtlich erst im Herbst, Anfang oder Mitte September, statt.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Aufgrund der vielen Stellungnahmen, die ausgewertet und in die Planungen einbezogen würden, verschiebe sich die Beratung in den Gremien des Kreistages, erklärte Landkreis-Sprecher Ulrich Lottmann am Mittwoch auf Anfrage. Entsprechend verschiebe sich auch die Erläuterungsveranstaltung, „die auf jeden Fall vor der Beratung im Ausschuss stattfindet“.

 
Deutschland und damit auch der Landkreis Göttingen stehen unter Zeitdruck der EU, Flora-Fauna-Habitat-(FFH)-Gebiete wie die Auen zwischen Landolfshausen, Seeburg und Ebergötzen zu sichern. Insbesondere gegen die geplanten NSG-Grenzen gab es Protest von Landwirten und Gemeinden.

 
Für alle unverständlich seien geplante Abgrenzungen, einbezogene Ackerschläge, teilweise getrennte Flurstücke sowie dicht an Gebäuden und Hofgrundstücken verlaufene Grenzen, beklagten die CDU-Kreistagsabgeordneten Lars Denecke und Werner Wille am Mittwoch nach einem Treffen mit Betroffenen in Landolfshausen.

 
Der Verordnungsentwurf stelle zwar weiterhin die ordnungsgemäße landwirtschaftliche Bodennutzung frei, befürchtet würden jedoch künftig erhebliche Nachteile wie Vernässung. Das derzeitige Landschaftsschutzgebiet ist aus Sicht Willes ausreichend, „die Natur erfolgreich zu nutzen und zu schützen“. ft

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©Richter