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Nesselröden krönt seine Marmeladenkönigin

Monika Borchardt gewinnt Nesselröden krönt seine Marmeladenkönigin

Einen besonders süßen Sonntag haben die Besucher der Nesselröder Kirmes verbracht. Erstmals wurde die beste Marmelade im Natheort prämiert. Zur Auswahl standen 18 Sorten – ein üppiges Sonntagsfrückstück nach dem Bunten Abend am Sonnabend.

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Einen besonders süßen Sonntag haben die Besucher der Nesselröder Kirmes verbracht. Erstmals wurde die beste Marmelade im Natheort prämiert. Zur Auswahl standen 18 Sorten – ein üppiges Sonntagsfrückstück nach dem Bunten Abend am Sonnabend.

Quelle: Eckermann

Nesselröden. Klassiker wie Apfelgelee und Kirschmarmelade wurden ebenso auf den Bewertungs-Tisch gebracht wie außergewöhnliche Kreationen von Heidelbeere-Pernod bis zu Tomatenmarmelade.

„Ein gewisses Risiko“, urteilte eine Gruppe Tester, jeder von ihnen mit einem Stück Baguette in der Hand. Schließlich möge nicht jeder alle Früchte aus denen die Aufstriche hergestellt seien – und erst recht nicht unbedingt Anislikör zum Frühstück.

©Eckermann

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Auch Erdbeer-Chili gehörte zu den Geschmacksrichtungen, die noch nicht jedem geläufig waren. Wettbewerbs-Organisator Hartmut Becker jedenfalls kannte die Geschmacksrichtung vor dem Wettbewerb nicht, zählte die Kreation seines Ortsratskollegen Christian Brenzei aber zu den heißen Favoriten.

„Die Erdbeeren sind selbstgepflückt“, berichtete der einzige männliche Teilnehmer im Wettbewerb über die regionale Herkunft seiner Grundzutat. Beim Chili-Einsatz habe er Vorsicht walten lassen: „Pro Glas nur eine Schote.“ Dass diese durchaus Feuer hätten, sei gewollt.

Drei Punkte hatten die Tester zu vergeben. Jeder der rund 100 Gäste im Gasthaus Schenke konnte sich entscheiden, alle Punkte einem Bewerber zu geben oder sie auf mehrere zu verteilen. Schließlich machte nicht der Aufstrich von Brenzei das Rennen, sondern die Maracuja-Apfel-Kirsch von Monika Borchardt. „Fruchtig und lecker“, begründete Christina Kurth, die sich ebenfalls für diese Marmelade ausgesprochen hatte, ihre Wahl.

Borchardt erhielt wie auch die Zweit- und Drittplatzierten, Petra Senger und Maria Mentzel, ein kleines Präsent in Form von Marmeladenkochutensilien. Becker und seine Helfer hatten eine knallrote Schürze und einen goldenen Kochlöffel für die Siegerin, die neue „Marmeladenkönigin“, organisiert, Einmachglas, Schäler und Einfüllhilfe für die Zweit- und Drittplatzierten – möglicherweise, um Zubehör für eine Wiederholung des Wettbewerbs im kommenden Jahr zu gewährleisten.

Ob es diese geben werde, darauf legte sich Becker am Sonntag noch nicht fest. Während der Begrüßung, bei der er musikalisch vom Spielmannszug unterstützt wurde, erklärte er: „Auch das Entenrennen hat 2005 klein angefangen.“ Jetzt gebe es eigene Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene. Am Sonntag hatten die Gäste des Frühschoppens und die Marmeladentester jedenfalls Spaß. Und keines der anwesenden Kinder forderte Nuss-Nougat-Creme.

Kirmesabend in Duderstadt. © EF

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