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Nesselröden wartet auf schnelles Internet

Abbruch ab 14 Uhr Nesselröden wartet auf schnelles Internet

„Die Internetverbindung in Nesselröden ist katastrophal.“ Diese Einschätzung teilt Ortsbürgermeister Bernd Frölich (CDU) mit vielen Nesselrödern sowie dem jüngsten Ortsratsmitglied und Internetbeauftragten Sascha Engelke (CDU). Frölich sieht mittlerweile aber „zumindest Licht am Ende des Tunnels“.

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Quelle: SPF (Symbolbild)

Nesselröden. Mit Telekom-Mitarbeitern spreche er inzwischen häufiger als mit seiner Mutter, sagte Frölich und brachte den Ortsrat damit zum Schmunzeln. Weil es keine verbindlichen Aussagen gebe und Terminzusagen immer wieder gekippt würden, bleibe er skeptisch, habe aber auch Hoffnung, dass sich „noch vor Weihnachten etwas tut“.

 
Das DSL-Festnetz breche ab 14 Uhr stets zusammen, die Übertragungsraten gegen Abend seien minimal, berichtete Engelke. Es gebe Überlastprobleme, die Leitung sei für die vielen Anschlüsse nicht ausgelegt. Eigentlich sollte Nesselröden bereits im Frühjahr eine glasfasergestützte LTE-Versorgung bekommen. Anfang des Jahres habe T-Mobile dafür einen neuen LTE-Mast in Verlängerung des Hainholzweges errichtet. Der Netzausbau zieht sich aber hin. Die Telekom verweise auch auf die Umstellung auf den neuen Standard All-IP, sagte Engelke. Die solle im November abgeschlossen werden.

 
Einen humoristischen Nebenaspekt konnte Frölich dem ernsten Thema aber doch abgewinnen. Er verwies er auf den dreitägigen Netzausfall während des Nesselröder Schützenfestes im Juni. „Die jungen Leute waren ratlos“, merkte Frölich an: „Sie mussten tun, was sie sonst nicht mehr tun – miteinander reden.“ ku

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