Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Sprühregen

Navigation:
Neue Arbeitsgruppe für Reitsdisziplin Working Equitation im Landkreis Northeim

Dressur für den Alltag Neue Arbeitsgruppe für Reitsdisziplin Working Equitation im Landkreis Northeim

Working Equitation heißt eine Reitdisziplin, die sich nun auch in Südniedersachsen ansiedelt. 35 Reiter zählt eine neue Arbeitsgruppe im Landkreis Northeim. Sie wollen sich dafür einsetzen, dass es in der Region Lehrgänge gibt und dass sich die Reiter auch in hiesigen Breiten in Wettkämpfen darin messen können.

Voriger Artikel
Ottobock-Personalchef Carsten Hochwald diskutiert beim Forum Eichsfeld mit
Nächster Artikel
Gemeinde Waake ist schuldenfrei

Conny Schürer (26) aus Bovenden mit ihrem Wallach Ahorn´s Conway bei einer Übung für Working Equitation.

Quelle: Herale

Northeim. Die Idee dazu brachte eine Gruppe von Reitern um Corinna Engelke mit. Vor zwei Jahren haben sie beim Bundeschampionat für Freizeitpferde auf dem Freizeit- und Breitensport-Festival Verdiana mitgemacht. Einen Tag nahm diese Prüfung in Anspruch. Das reichte den Reitern aber nicht. Die lange Anfahrt sollte sich lohnen. Bei der Suche nach weiteren Prüfungen stießen sie auf Working Equitation. „Das ist die Summe aus mehreren Reitweisen aus Südeuropa“, erklärt Engelke. Fast alle seien in Vergessenheit geraten. „Über eine Brücke gehen oder ein Tor vom Pferd aus öffnen“ beschreibt sie als typische Übungen bei einem Wettkampf. Die Reiter um Engelke meldeten sich an und waren auf Anhieb recht erfolgreich. Nicht nur Engelke brachte eine Schleife mit nach Hause.

Ziel der Working Equitation sei das perfekte Zusammenspiel zwischen Pferd und Reiter, beschreibt die passionierte Reiterin. Dabei würden Elemente der klassischen Dressur gepaart mit alltäglichen Situationen. Working Equitation könne somit als „angewandte Dressur“ verstanden werden. Ein bestimmendes Thema ist die Arbeit mit Rindern, wie sie seit Jahrhunderten insbesondere in Portugal, Spanien, Frankreich und Italien praktiziert wird.

Geprüft wird in den vier Disziplinen Dressur, Trail, Speedtrail und Rinderarbeit. Das deutsche Reglement unterscheidet zwischen Einsteigern, Anfängern, Fortgeschrittenen und Master. Die Rinderarbeit beginnt erst in der Master-Klasse. Bei den Pferden wie bei den Reitern zeigt sich laut Engelke eine bunte Vielfalt. Von Ponys bis zu Großpferden begegne man vielen Pferderassen, von Dressur- bis zu Distanzreitern seien viele Reitertypen vertreten. Ein Problem haben die Mitstreiter bislang. Für Lehrgänge und Turniere brauchen sie Reitanlagen. So sind sie auf der Suche nach Vereinen und Betreibern, die ihre Anlage zur Verfügung stellen. Alle acht Wochen soll es einen Stammtisch geben, der nächste mit Vortrag von Stephanie Leue ist am Freitag, 23. Januar, um 19 Uhr in Höckelheims Don´s Diner, 35 Reiter sind angemeldet. Auch einen Einsteiger-Lehrgang mit Leue in Echte am Sonnabend, 24. Januar, bietet die Arbeitsgruppe an. Der Kurs mit acht Reitern ist voll, mehr als 30 Zuschauer sind angemeldet. Auskünfte zur Arbeitsgruppe erteilt Engelke unter Telefon 01 75 / 167 33 83.

Von Ute Lawrenz

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Feuerwehrübung in Krebeck

©Richter