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Neue Beleuchtung für die Basilika

„Licht und Farbe für St. Cyriakus“ Neue Beleuchtung für die Basilika

LED-Beleuchtung und ein neuer Anstrich sollen die Basilika St. Cyriakus in ein besseres Licht rücken. Der gesamtverantwortliche Architekt Michael Schmutzer ­­hat am Donnerstag rund 25 Interessierten das Projekt erläutert, für das die Kirche vom 30. Mai bis zum 6. November zur Baustelle wird.

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Der gesamtverantwortliche Architekt Michael Schmutzer erläutert Besuchern die einzelnen Schritte des Projektes in der Duderstädter St.-Cyriakus-Kirche.

Quelle: Oliver Thiele

Duderstadt. Das Gotteshaus erscheint so manchem Kirchgänger viel zu düster. Die Pendelleuchten bringen nur eine Lichtausbeute von lediglich 30 Prozent und stören teilweise den Blick. Gerade älteren Menschen fällt es schwer, die Texte im Gotteslob zu lesen, außerdem kommen Heiligenfiguren und Kunstschätze nicht richtig zur Geltung.

Hell und freundlich

Im Kirchenvorstand ist eine neue Beleuchtung schon seit Jahren ein Thema gewesen, wurde aber wegen anderer Kirchenprojekte und der rasanten Entwicklung auf dem Lichttechnik-Markt immer wieder zurückgestellt.

Nachdem im vergangenen Jahr die Entscheidung für das Projekt gefallen war, initiierte das Bistum Hildesheim einen Lichtplanungswettbewerb, den Lichtberater Michael Feller aus Hannover gewonnen hat. „Unser Ziel ist, einen hellen, freundlichen Kirchenraum zu schaffen“, erläuterte Schmutzer den Zuhörern.

Damit die neue Beleuchtung ihre volle Strahlkraft entfalten kann, sollen die gestrichenen Sandsteinwände im Inneren der Kirche einen mineralischen Kalkanstrich bekommen - mit gebrochenen Weißtönen zum Akzentuieren einzelner Architekturteile.

Die neuen Beleuchtungskörper, die sich dimmen, getrennt schalten und in einzelne Lichtszenen aufteilen lassen, werden dezent an Pfeilerkapitellen und an anderen Stellen angebracht, flächendeckend das bislang unbeleuchtete Gewölbe ebenso wie singulär die Kunstobjekte anstrahlen.

Private und institutionelle Förderer

Beleuchtet werden auch die Kirchenfenster, um die farbigen Schmuckfenster sichtbar zu machen. Ausleuchten lässt sich künftig auch die Orgelempore, erfuhren Gemeindemitglieder und Sponsoren von Schmutzer.

Die zunächst auf rund 450 000 Euro taxierten Kosten werden mittlerweile auf mehr als eine halbe Million Euro veranschlagt und schließen auch eine neue Lautsprecheranlage und das Reinigen der Apostelfiguren ein. Das Bistum Hildesheim steuert 300 000 Euro bei, aus den Renovierungsmaßnahmen für vorherige Maßnahmen für Orgel und Glocken gibt es eine Rücklage von rund 81 000 Euro, berichtete stellvertretender Kirchenvorstandsvorsitzender Alfons Merten. Die Deckungslücke soll über private und institutionelle Förderer geschlossen werden.

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©Richter