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Neue Bestattungsformen auf dem Prüfstand

Ortsrat Fuhrbach berät über gemeinschaftliche Grabpflege Neue Bestattungsformen auf dem Prüfstand

Bei der Ortsratssitzung haben sich die Ratsmitglieder mit Sachstandsberichten zu diversen Themen befasst. Besonders die Eigentumsverhältnisse an den örtlichen Brücken sollen geklärt werden, um nötige Investitionen voranzutreiben.

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Blick über Fuhrbach.

Quelle: Thiele

Fuhrbach. Vom Duderstädter Bauamt sei die Erklärung gekommen, dass vier Brücken innerhalb der Ortschaft der Stadt gehörten, die in diesen Fällen auch für eine Sanierung zuständig sei, erklärte Ortsbürgermeisterin Beate Sommerfeld (Fuhrbacher Wählergemeinschaft). Die Brücken Im Winkel, Am Mönchberg und Am Hagen sollen in dieser Reihenfolge saniert werden. Bei den übrigen Brücken sei noch nicht eindeutig festgestellt worden, wer verkehrssicherheitspflichtig sei. In diesem Zusammenhang kam auch das Ausbaggern der Wasserläufe im Zuge des Hochwasserschutzes zur Sprache, das bisher nur teilweise erfolgte. Für die Erneuerung des Geländers und der Brückenkappe an der innerörtlichen Mauer habe die Stadt Duderstadt Kosten von 50000 Euro veranschlagt.

Einstimmig haben die Ratsmitglieder beschlossen, die öffentlichen Telefonstellen vorerst beizubehalten. Von der Telekom war der Vorschlag gekommen, diese zu entfernen, da sie letzten Messungen zufolge nicht mehr benutzt würden. Den Ratsmitgliedern schien jedoch die Möglichkeit, einen Notruf auch unabhängig vom Handy absetzen zu können, wichtiger.

Um neue Bestattungsformen ging es in dem Vorschlag des Fuhrbacher Unternehmers Klaus Ohse, der auch Bestattungen durchführt. „Viele wollen ihren Angehörigen nicht mehr die Grabpflege für 25 Jahre zumuten, möchten aber nach ihrem Tod nicht verbrannt werden“, habe er in Gesprächen mit Fuhrbacher Bürgern festgestellt. Er schlug vor, über die Möglichkeit von Gemeinschaftsbestattungen nachzudenken, wo für mehrere Erdbestattungsgräber ein einziger Stein an die Verstorbenen erinnere und die Grabpflege gemeinschaftlich in Auftrag gegeben werde. Diese Anregung wurde im Ortsrat positiv aufgenommen, Möglichkeiten der Durchsetzung und Pflege sollen weiter geprüft werden.

Zum Abschluss der Sitzung informierte Karsten Ley, Geschäftsführer der Gesellschaft Duderstadt 2020, über die Möglichkeiten von Freifunk. In einem Dorf sei freies W-Lan besonders dort von Vorteil, wo viele Menschen zusammenkämen, beispielsweise im Bürgerhaus oder Sporthaus. Aber auch für Vermieter von Ferienwohnungen und Fremdenzimmern sei Freifunk ein attraktives Merkmal, das Touristen oder Geschäftsreisende zu schätzen wüssten, so Ley. ny

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