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Neue Fragen im Betrugsfall

Bilder belasten Angeklagte Neue Fragen im Betrugsfall

Wegen Betruges und Urkundenfälschung musste sich eine 55-Jährige am Donnerstag vor dem Duderstädter Amtsgericht verantworten. Rund 11 000 Euro soll sie unbefugt vom Sparbuch ihrer Mutter abgehoben haben. Die Frau bestritt die Taten. Bilder einer Überwachungskamera ließen aber Zweifel aufkommen.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Duderstadt. Durch ihren Anwalt ließ die Angeklagte zu Beginn mitteilen, sie habe sich nichts zu schulden kommen lassen. Zwei der insgesamt sieben Abhebungen habe sie zudem zeitlich gar nicht vornehmen können. Die Rede war von zwei Transaktionen am 2. Dezember 2013 und 2. Januar 2014. Am 2. Dezember sei sie auf der Beerdigung ihres Vaters gewesen.

Am 2. Januar habe sie den ganzen Tag krank in ihrer Wohnung verbracht, was ihr Mann bezeugen könne. Besonders dieser Januartag ließ aber Zweifel beim Richter aufkommen. Bilder einer Überwachungskamera der Sparkassenfiliale Gieboldehausen zeigen angeblich die 55-Jährige an besagtem 2. Januar. Der Anwalt der Frau war in diesem Punkt allerdings anderer Meinung. Im Raum steht nun, ob das auf den Bildern gedruckte Datum womöglich falsch ist.

Weitere Zweifel an den Angaben der Frau weckten die Unterschriften auf den Auszahlungsbelegen. Besonders eine Unterschrift weiche stark von den übrigen ab, so Richter Michael Pietzek. Auf die Anhörung des Ehemannes als Zeugen verzichtete das Gericht an diesem Verhandlungstag, da zunächst geklärt werden solle, ob das Datum auf den Bildern der Überwachungskamera richtig sei. Das Verfahren wird am Donnerstag, 4. Februar, um 11 Uhr fortgesetzt.

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©Richter