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Neue Krippenplätze in Duderstadt

Tagesstätte St. Raphael Neue Krippenplätze in Duderstadt

„Willkommen in unserem jüngsten Sprössling, der Zwergengruppe“, begrüßte Ralf Regenhardt die Gäste zur Einweihung der neuen Krippengruppe der Tagesstätte St. Raphael. In Duderstadt gebe es einen steigenden Bedarf an Krippenplätzen, erklärte der Vorstandssprecher der Caritas Südniedersachsen.

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Einweihung der neuen Krippe der Tagesstätte St. Raphael in Duderstadt

Quelle: Rüdiger Franke

Duderstadt. „Hier wurde keine Interimslösung geschaffen“, freute sich Regenhardt über die neue Einrichtung. Aber die Eltern wären mit einer Interimslösung auch nicht zufrieden gewesen. „Immerhin vertrauen Sie uns ihre wertvollsten Schätze an.“ Das Kind nach nur einem Jahr in fremde Hände zu geben, sei mit einem großen Vertrauensvorschuss verbunden. Regenhardt dankte während der Einweihungsfeier am Mittwoch der Stadt Duderstadt. Im März sei der Entschluss gefasst worden. „Und dann setzte sich ein Räderwerk in Bewegung, dass ich so noch nicht erlebt habe“, so Regenhardt. Wegen der schnellen Entscheidungen und der ebenfalls schnell ausgeführten Arbeiten, habe die Krippengruppe am 1. August ihre Arbeit aufnehmen können.

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Einweihung und Segnung der Krippengruppe in der Tagesstätte St. Raphael in Duderstadt

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Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) erklärte, dass die Zwergengruppe in St. Raphael die siebente Krippengruppe in Duderstadt sei und davon die dritte im Ortsteil Duderstadt. „105 Plätze konnten in kurzer Zeit zur Verfügung gestellt werden“, so Nolte weiter. Hinzu kämen 60 in der Tagespflege und weitere 50 in altersübergreifenden Gruppen. Zusammengerechnet gebe es also zurzeit mehr als 200 Krippenplätze in Duderstadt. Die Stadt sei der größte Finanzier bei all diesen Einrichtungen und übernehme von jedem Kindergarten am Jahresende mindestens 50 Prozent der Kosten. „Insgesamt stellen wir jedes Jahr Mittel von 2,5 Millionen Euro für die Kinderbetreuung zur Verfügung“, so der Bürgermeister.

Zusätzlicher Mehrzweckraum

Leiterin Marie-Theres Waning-Ernst zeigte sich sehr zufrieden mit der neuen Einrichtung. „Ich bin froh, dass sie nicht als Normkrippe gebaut wurde“, sagte sie. Denn nach der Norm stünden pro Kind nur drei Quadratmeter zur Verfügung. „Hier haben wir deutlich mehr und einen zusätzlichen Raum, den wir als Mehrzweckraum nutzen“, sagt sie.

Darüber hinaus gebe es einen extra Ruheraum, in dem die Kinder schlafen könnten. Die Leiterin hob hervor, dass Marlon und Pierre, zwei Mitglieder der Hauptstufe innerhalb der Tagesstätte, im Werken einen Raumteiler für den Hauptraum in der Zwergengruppe gebaut haben. „Sie haben sich vor den Ferien noch einmal richtig reingekniet“, so Waning-Ernst.

Inklusive Krippe von Beginn an

Insgesamt seien 14 Kinder in der Krippengruppe angemeldet, berichtet die Leiterin. Noch seien allerdings nicht alle Kinder da. Aber es sei ja auch erst der zwölfte Krippentag. „Wir sind aber von Anfang an eine inklusive Krippe“, sagt sie. Und es sei eine Krippe für alle. „Ebenfalls von Beginn an sind bei uns verschiedene Nationalitäten, Sprachen und auch Religionen vertreten“, erzählt Waning-Ernst. Die Altersspanne der angemeldeten Kinder reiche von einem Jahr bis 2,6 Jahren. Drei Mitarbeiterinnen kümmern sich um die Kinder, sagt die Leiterin.

Segnung der Räume

Propst Bernd Galluschke segnete zunächst die Räume und zum Abschluss die Eingangstür. „Das habe ich von den Sinti gelernt“, sagte er. Es sei wichtig die Türen zu segnen, hätten diese ihm erklärt, damit alle Leute, die mit bösen Gedanken kommen, diese vor der Tür lassen und alle mit guten Gedanken den Ort wieder verlassen.

Von Rüdiger Franke

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